Streik in Portugal: Diese Flughäfen sind betroffen

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Von Lorenzo Walcher

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Außenansicht des Flughafens in Lissabon
Streik in Portugal: Besonders die wichtigen Flughäfen Lissabon, Porto und Faro dürften betroffen sein© iStock.com/David Crespo

In Portugal kommt es am 3. Juni zu einem landesweiten Streik, der auch Auswirkungen auf die Flughäfen hat – bis zu 500 Verbindungen könnten ausfallen, betroffen ist auch der Nahverkehr. Was Reisende wissen müssen.

  • 24-Stunden-Streik trifft nicht nur Luftfahrt

  • Flughäfen Lissabon, Faro und Porto besonders betroffen

  • Mindestbetrieb sichert Flüge nach Madeira und auf die Azoren

Der Streik der Gewerkschaft CGTP richtet sich gegen eine geplante Arbeitsmarktreform der portugiesischen Regierung. Als Reaktion soll es am Mittwoch, 3. Juni, einen eintägigen Streik in ganz Portugal geben.

Streik: Am 3. Juni kommt es in Portugal landesweit zu Ausfällen

Bereits im Dezember 2025 hatte die Gewerkschaft CGTP zu einem Generalstreik aufgerufen. Nach weiteren erfolgslosen Gesprächen ruft die CGTP jetzt wieder zu einem 24-Stunden-Streik auf. Am Samstag, 3. Juni, ist mit erheblichen Einschränkungen im Luftverkehr zu rechnen. An dem Ausstand beteiligen sich aber nicht nur Kabinen- und Bodenpersonal, sondern auch Gewerkschaften des öffentlichen Nahverkehrs und der Ärztegewerkschaft.

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Flughäfen Lissabon, Porto, Faro betroffen

Die Flughäfen in Lissabon, Porto und Faro dürften besonders stark beeinträchtigt sein. Nach aktuellen Schätzungen sind möglicherweise bis zu 500 Flüge betroffen. Vor allem Airlines mit Basen in Portugal – darunter Tap Air Portugal, aber auch Ryanair und Easyjet – müssen mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.

Flüge nach Madeira und auf die Azoren finden statt

Trotz des Streiks soll ein gesetzlich vorgeschriebener Mindestbetrieb Teile des Flugverkehrs aufrechterhalten. Solche Mindestdienste werden in Portugal von einem Schiedsgericht festgelegt und sichern in der Regel vor allem sicherheitsrelevante Flüge sowie wichtige Verbindungen, etwa zu den Inselregionen Azoren und Madeira. Die konkrete Ausgestaltung wird jedoch üblicherweise erst kurzfristig entschieden. Mit Verzögerungen ist trotzdem zu rechnen.

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