Portugal: Autobahn Lissabon – Porto nach Unwetter unterbrochen
Von Katharina Dümmer

In Portugal ist die Autobahn A1 Lissabon – Porto nach einem Brückeneinsturz nahe Coimbra gesperrt. Was die Sperre auf der wichtigsten Autobahn des Landes für Reisende bedeutet.
Autobahn A1 bleibt für Wochen gesperrt
Alternativroute führt über die IC2
Landesweit Verkehrsbehinderungen nach Unwettern
In Portugal ist nach schweren Unwettern mit viel Regen eine Autobahnbrücke teilweise eingestürzt. Die wichtigste Autobahn des Landes ist seither unterbrochen.
Portugals A1 zwischen Lissabon und Porto unterbrochen
Das Teilstück der Autobahn A1 zwischen der Hauptstadt Lissabon und der zweitgrößten Stadt Porto brach am Mittwoch, 11. Februar, nach einem Deichbruch am Fluss Mondego nahe der zentralportugiesischen Stadt Coimbra in sich zusammen, wie Infrastrukturminister Miguel Pinto Luz mitteilte. Tote oder Verletzte gab es laut den Angaben nicht.
Rund eine Woche nach dem Unglück sind die Arbeiten zur Stabilisierung des Damms unter dem Autobahnviadukt abgeschlossen. Der Wiederaufbau des Brückenteilstücks soll in Kürze beginnen.
Interessant für Autofahrer in Portugal: Wichtige Verkehrsbestimmungen
A1-Sperre bei Coimbra: Das sind die Alternativen
Der betroffene Autobahnabschnitt wurde in beide Richtungen gesperrt. Es werde Wochen dauern, bis die Brücke wieder befahrbar sei, sagte der Minister bei einem Besuch am Unglücksort. Autofahrer und Autofahrerinnen müssen längere Fahrzeiten einplanen.
Als Alternativrouten für A1-Nutzer empfehlen die Behörden großräumig den Korridor A8/A17/A25 oder die nahe gelegene IC2 (mautfreie Alternative und parallel zur A1).
Verkehrsinformationen aus Portugal findet man bei den Straßenbaubehörden. Maut-Infos beim ADAC.
Viele Verkehrsbehinderungen wegen Unwetter
In Portugal war es in den vergangenen Wochen zu schweren Unwettern gekommen, mindestens sieben Menschen kamen dabei ums Leben. Es entstanden Sachschäden in Höhe von rund vier Milliarden Euro. In einigen Regionen gab es Erdrutsche.