Osterferien 2026: Die Termine für alle Bundesländer

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Von Regina Ammel

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Frohe Ostern! Eine Großmutter und ihre Enkelin bemalen Ostereier.
Die Osterferien werden traditionell auch genutzt, um die Großeltern zu besuchen© adobe.stock.com/konstantin yuganov

Im März gibt es wieder eine Auszeit für Millionen Schülerinnen und Schüler. Wann welches Bundesland in die Osterferien 2026 startet und welche Tage jetzt besonders staugefährdet sind.

  • Überblickstabelle Osterferien 2026

  • Neun Bundesländer starten zeitgleich

  • An diesen Wochenenden wird es voll auf den Straßen

Für die Reiseplanung kann es wichtig sein, zu wissen, wann welches Bundesland Osterferien hat. Manche sind auf die Schulferien angewiesen, andere möchten gerade diese Wochen meiden. Der ADAC hat deshalb für alle Urlauberinnen und Urlauber eine Übersicht über die Osterferien-Termine 2026 in Deutschland zusammengestellt.

Osterferien der Bundesländer 2026

Die ersten drei Bundesländer, die in die Osterferien starten, sind zeitgleich Bremen und Niedersachsen am Montag, 23. März. Danach folgt Schleswig-Holstein am Donnerstag, 26. März.

Die große Osterferienwelle folgt am Montag, 30. März. Da schließen gleich neun Bundesländer gemeinsam ihre Schultore: Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Während die meisten von ihnen erst am Montag, 13. April, ihre Schüler und Schülerinnen wieder zum Unterricht schicken, müssen die Kinder in Mecklenburg-Vorpommern bereits am Donnerstag, 9. April, wieder die Schulbank drücken. In Sachsen-Anhalt enden die Ferien sogar schon am 4. April.

Zuletzt starten Sachsen (Freitag, 3. April), das Saarland und Thüringen (jeweils am Dienstag, 7. April) in die Osterferien.

Während all diese Bundesländer eine ganze Woche Ferien oder mehr rund um Ostern einlegen, geht Hamburg einen anderen Weg. Hier sind zwar die gesetzlichen Osterfeiertage frei, aber statt Osterferien gibt es dort zweiwöchige Frühlingsferien im März (Montag, 2. bis Freitag, 13. März).

Ferien können für volle Straßen sorgen

Überschneidungen der Ferientermine können zusätzlich für Stau auf den Straßen sorgen. Das gilt vor allem dann, wenn viele Bundesländer gleichzeitig in die Ferien starten wie beispielsweise am letzten März-Wochenende. Am Freitagnachmittag, 27. März, können Schüler und Schülerinnen aus gleich neun Bundesländern zeitgleich in den Urlaub.

Eng wird es auch an dem Wochenende rund um den 11. April. Viele Urlauber werden da ihre Heimreise antreten müssen, weil am Montag darauf in den meisten Bundesländern die Schule wieder beginnt. Hier empfiehlt es sich insbesondere an dem Sonntag, sehr früh am Morgen zu starten.

Wer nicht auf die Ferien angewiesen ist und seinen Ausflug oder seine Reise verschieben kann, sollte diese Wochenenden zum Ferienstart und -ende besser meiden.

Staugefahr rund um die Osterfeiertage

Besonders vor und nach den Feiertagen ist mit viel Verkehr zu rechnen. Gründonnerstag, 2. April, gehört erfahrungsgemäß zu einem der staureichsten Tage des Jahres. Auch am oder direkt nach dem Ostermontag (6. April) könnte es zeitweise eng auf den Straßen werden. Der Karfreitag hingegen ist oft stauarm.

Die Feiertage nutzen nicht nur Eltern mit ihren schulpflichtigen Kindern für einen Ausflug oder einen Kurztrip, sondern auch Arbeitnehmende, die mit den Feiertagen gerne ihren Urlaub verlängern oder Urlaubstage sparen möchten.

Besser während der Woche starten

Wer die Möglichkeit hat, sollte an einem Tag unter der Woche und außerhalb des Berufsverkehrs seine Reise antreten.

Regelmäßig aktualisierte Stauinformationen für Fahrten an den Wochenenden findet man in der Wochenend-Stauprognose. Bei der kurzfristigen Reiseplanung helfen die aktuellen Verkehrsinformationen. In ADAC Maps finden Sie außerdem den Echtzeit-Verkehrsfluss auf der Karte und kurzzeitige Störungen.

Und aufgepasst: Dieses Jahr fällt der Blitzermarathon in die Osterferien einiger Bundesländer.

Schulferien: Alternativrouten einplanen

Vor der Abfahrt sollte man sich in jedem Fall mit eventuellen Alternativen zur gewählten Route vertraut machen und sich nicht allein auf das Navi verlassen. Das ist besonders für Wohnmobil- und Gespannfahrende wichtig, denn für sie ist nicht jede angegebene Ausweichroute gut befahrbar. Es sei denn, das Navigationsgerät wurde entsprechend eingestellt.

Besonders wichtig ist eine gute Reiseplanung auch für E-Autofahrerinnen und -fahrer. Für sie muss die Streckenplanung auch über sichere Lademöglichkeiten verfügen, um entspannt ans Ziel zu kommen.

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