Staugefahr auf dem Weg in Kroatiens Süden: Die Pelješac-Brücke der Nationalstraße D8 muss saniert werden. Autoreisende von und nach Dubrovnik sollten sich auf Behinderungen einstellen. Sanierungsarbeiten auf der Autobahnbrücke ab Oktober 2026 Keine Vollsperrung, aber deutliche Behinderungen möglich Alternativroute über Bosnien-Herzegowina gilt als zeitaufwendig Die Pelješac-Brücke in Kroatien, die Dubrovnik mit dem restlichen Land verbindet, muss saniert werden. Grund dafür sind oberflächliche Risse an mehreren Pfeilern der Brücke. Laut den kroatischen Straßenbehörden ist die Brücke aber stabil und es besteht keine Gefahr für den Verkehr. Kurios allerdings: Das Bauwerk an der Nationalstraße D8, das die Bucht von Mali Ston überbrückt, wurde erst 2022 fertiggestellt. Kroatien: Sanierung außerhalb der Hauptreisezeit Die Sanierung soll von Oktober 2026 bis Mai 2027 dauern und wurde bewusst so angesetzt, dass sie außerhalb der Hauptreisezeit liegt. Falls nötig, könnten die Arbeiten auch nach der nächsten Tourismussaison fortgesetzt werden. Ziel der Sanierung ist es, das Eindringen von Feuchtigkeit und Salz zu verhindern, damit die Stahlkonstruktion im Inneren nicht korrodiert. Der Verkehr über die Brücke bleibt während der Bauarbeiten geöffnet, es muss jedoch zeitweise mit Behinderungen , etwa durch einspurige Streckenführung mit Ampelregelung bzw. Geschwindigkeitsbeschränkungen, gerechnet werden. D8: Diese Alternativroute nach Dubrovnik gibt es Als Alternativroute zur Nationalstraße D8 bietet sich lediglich der Neum-Korridor über Bosnien-Herzegowina an. Diese Strecke ist zwar drei Kilometer kürzer, aber aufgrund von Personen- und Zollkontrollen einer EU-Außengrenze häufig mit Staus und Wartezeiten verbunden.