Marokko-Urlaub: Einreise, Inzidenz und Corona-Regeln

Urlauberin in Marokko auf dem Markt
Orientalisches Flair: Marokko hat nicht nur schöne Strände ∙ © Shutterstock/Yudina Elena

Attraktive Strände, orientalisches Flair und milde Temperaturen: Marokko ist ein beliebtes Reiseziel. Ab sofort öffnet das Land auch wieder seine Grenzen für deutsche Touristen.

  • Einreise aus Deutschland erlaubt

  • PCR-Test erforderlich, aber keine Quarantäne

  • Marokko gilt weiter als Corona-Risikogebiet

  • Aktuelle 7-Tage-Inzidenz: 106,0 Infizierte je 100.000 Einwohner

Urlaub im Ausland: Die wichtigsten Fakten

Marokko-Urlaub: Ab sofort wieder möglich

Ab sofort öffnet das Land auch wieder seine Grenzen für deutsche Touristen. Dadurch ist ein Marokko-Urlaub wieder grundsätzlich möglich. Die Flugverbindungen bleiben zunächst aber noch stark reduziert. Fährverbindungen werden nur von Frankreich und Italien aus angeboten, nicht jedoch von Spanien.

Urlauber aus Deutschland (ausgenommen Kinder unter zehn Jahren) benötigen einen negativen PCR-Test, der bei der Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Probenentnahme. Das Testergebnis muss in französischer oder englischer Sprache vorgelegt werden, eine deutsche Fassung wird nicht akzeptiert.

Medienberichten zufolge, die sich auf Informationen des marokkanischen Gesundheitsministeriums stützen, müssen vollständig gegen Covid-19 Geimpfte, bei denen die letzte erforderliche Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt, keinen negativen PCR-Test vorlegen. Das Auswärtige Amt kann dies aber bislang nicht bestätigen. Mit einem zusätzlichen Corona-Test sind auch Geimpfte stets auf der sicheren Seite.

Nach der Einreise gibt es keine Pflicht zur Quarantäne oder Selbstisolierung.

Infos und Tipps zum Reiseziel Marokko und zur Gesundheit auf Marokko-Reisen

Ein- oder Ausreise: Genügt ein Corona-Selbsttest als Nachweis?

Die sogenannten Corona-Selbsttests für zu Hause, die in Apotheken und im Handel erhältlich sind, werden bei Ein- oder Ausreisekontrollen nicht als Testnachweis akzeptiert. Hier ist ein ärztliches Zeugnis oder ein dokumentiertes negatives Testergebnis erforderlich.

Dieser Nachweis muss bei der Einreise nach Deutschland auf Papier oder digital in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorgelegt werden. Bei der Einreise in andere Länder vorab informieren, in welchen Sprachen die Testergebnisse akzeptiert werden.

Was Reiserückkehrer wissen müssen

Marokko war von der Corona-Pandemie lange Zeit weniger betroffen als andere Länder: In den letzten Wochen steigen die Infizierten-Zahlen aber auch dort merklich. Der offizielle 7-Tage-Inzidenzwert liegt aktuell bei 106,0 (Stand: 30. Juli, Quelle: Johns Hopkins University) und damit über der kritischen Marke von 50 Neuinfizierten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Das Robert Koch-Institut (RKI) weist das Land als Risikogebiet aus.

Wichtig für die Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland

Diese Regelung gilt nur noch bis 31. Juli: In ganz Deutschland gilt eine Corona-Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten. Ausgenommen sind vollständig geimpfte und genesene Personen sowie Kinder unter 6 Jahren.

Alle Flugreisenden müssen zusätzlich bereits beim Check-in am Abflugort ein negatives Testergebnis vorweisen – auch wenn sie aus Nicht-Risikogebieten nach Deutschland zurückkehren. Auch hiervon sind vollständig Geimpfte, Genesene und Kinder unter 6 Jahren ausgenommen. Ohne Nachweis einer Testung, einer Impfung oder einer Genesung ist kein Mitflug möglich.

Je nach Art des Risikogebiets gelten unterschiedliche Regeln zu Quarantäne und der Möglichkeit des Freitestens.

Hier finden Sie die Regeln für die Einreise nach Deutschland ab dem 1. August

Wichtig: Das digitale Einreiseformular muss bereits bei der Ausreise aus Marokko am Check-in-Schalter vorgelegt werden.

Diese Einschränkungen gelten vor Ort

In Marokko gilt aufgrund der Corona-Pandemie bis vorerst 10. September der Ausnahmezustand. In der Öffentlichkeit muss generell ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In Teilen des Landes gibt es lokale Ausgangssperren und regional begrenzte Reiseverbote. Öffentliche Verkehrsmittel (auch Taxis) stehen nur in stark vermindertem Umfang zur Verfügung. Zahlreiche Hotels sind geschlossen.

Informationen der Deutschen Botschaft in Rabat *

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