Ungarn: Höhere Bußgelder für Verkehrssünden

• Lesezeit: 1 Min.

Von Katharina Dümmer

Feedback

Polizeibeamte die in Budapest das Temop kontrollieren
Radarkontrolle in Budapest: Tempoverstöße sind seit August deutlich teurer© Shutterstock/Csaba Magyar

Verkehrssünden im Ausland schmälern die Urlaubskasse drastisch. Das bekommen jetzt Ungarn-Reisende besonders zu spüren. Kürzlich wurden die Bußgelder um rund 30 Prozent erhöht. Die neuen Strafen für Tempo-, Handy-Verstöße & Co.

  • Tempolimit: 20 km/h zu schnell ab 130 Euro, 50 km/h zu schnell ab 255 Euro

  • Fahren ohne Gurt und Handy am Steuer: Jetzt ab 50 bzw. 65 Euro

  • Bußgeldbescheid kann auch in Deutschland vollstreckt werden

Ungarn geht seit August härter gegen Verkehrssünder vor. Erhöht wurden praktisch alle Bußgelder. Das beliebte Urlaubsland will mit dieser Maßnahme die Straßen ein bisschen sicherer machen. Im Jahr 2023 gab es in Ungarn insgesamt 481 Tote bei Straßenverkehrsunfällen – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.

Ungarn: Das sind die neuen Bußgelder

Thema Alkohol am Steuer: In Ungarn gilt die Null-Promille-Grenze. Bei Alkoholfahrten bis 0,5 Promille wird eine Geldbuße (siehe oben) fällig, bei Werten über 0,5 Promille sogar eine Geldstrafe ab 1000 Euro.

Bußgelder können in Deutschland vollstreckt werden

Wer in Ungarn oder einem anderen Land der EU in eine Radarfalle fährt oder sich einen Strafzettel einhandelt, muss damit rechnen, dass der Bußgeldbescheid auch in Deutschland vollstreckt wird.

Hier geht's zum Bußgeldrechner für Verstöße im Ausland.