Hochwasser in Deutschland: Die Lage entspannt sich

Ein Mann steht mit seinem Hund auf der überfluteten Landstraße zwischen Harkenbleck und Wilkenburg in der südlichen Region Hannover. Der Fluss Leine ist hier beim Hochwasser über die Ufer getreten und hat die Masch kilometerweit geflutet.
Vor allem im Norden des Landes waren zeitweise ganze Landstriche überflutet © dpa/Julian Stratenschulte

Die Niederschläge haben aufgehört, die Lage in den vom Hochwasser betroffenen Regionen entspannt sich. Infos zu Straßensperren und Tipps für Autofahrende.

  • Niedersachsen vom Hochwasser am stärksten betroffen

  • Nur noch einige Innerorts-, Land- und Kreisstraßen gesperrt

  • Keine Einschränkungen auf den Autobahnen

Nach dem ergiebigen Dauerregen zum Jahreswechsel leiden einige Regionen in Deutschland immer noch unter Überflutungen oder deren Folgen. Doch trockeneres und kälteres Wetter sorgt zunehmend für Entspannung.

Hochwasser in Deutschland: Betroffene Regionen

Von Hochwasser und Überschwemmungen am stärksten betroffen ist Niedersachsen. Behinderungen gibt weiterhin vor allem entlang der Flüsse Aller, Leine, Oker, Hunte und Hase. Doch auch dort bessert sich die Lage.

In Sachsen-Anhalt, Thüringen und im Osten Bayerns haben sich die Wassermassen hingegen bis auf wenige Ausnahmen zurückgezogen. Störungen gibt es nur noch vereinzelt.

Detaillierte Informationen zur aktuellen Situation erhält man im gemeinsamen Hochwasser-Portal der Bundesländer*.

Straßensperren wegen Überflutungen

Im Durchgangsverkehr auf den Autobahnen gibt es gibt es derzeit keine hochwasserbedingten Einschränkungen.

Nicht oder nur eingeschränkt befahrbar sind nur noch wenige Innerorts-, Kreis- und Landstraßen sowie Bundesstraßen. Im regionalen Bahnverkehr* in den Flutgebieten sind Behinderungen ebenfalls nicht auszuschließen.

Aktuelle Verkehrsinformationen zu Autobahnen und Bundesstraßen sind bei der ADAC Verkehrsinfo erhältlich. Zu gesperrten Innerorts-, Land- und Kreisstraßen kann man sich auf den Behördenseiten der Bundesländer und Landkreise informieren.

Aussichten: Weitere Entspannung

Bis mindestens zur Monatsmitte sind laut Wetterprognosen in den Flutgebieten keine neuen nennenswerten Niederschläge zu erwarten. Von daher stehen die Zeichen weiter auf Entspannung.

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Hochwassergefahr: Tipps für Autofahrer

Grundsätzlich gilt: Autofahrende sollten bei Hochwasser-Warnungen ihr Fahrzeug unbedingt in Sicherheit bringen. Geschieht dies nicht, handelt man möglicherweise grob fahrlässig und bleibt bei Fahrzeugschäden auf den Kosten sitzen. Und: Überflutete Straßen und Unterführungen auf keinen Fall befahren!

Die Wochenend-Stauprognose im Detail

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