Hepatitis-Ausbruch in Italien: Vorsicht bei Meeresfrüchten!

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Von Tanja Echter

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Ein Teller mit Spaghetti Vongole
Meeresfrüchte stehen im Verdacht, die Ursache für den Hepatitis-Ausbruch in Italien zu sein© iStock.com/VannaMoro

In der Region Kampanien und der Hauptstadt Neapel häufen sich Erkrankungen mit Hepatitis-A-Viren. Was Reisende beachten sollten.

Was ist der Auslöser?

Kontaminierte Meeresfrüchte sind vermutlich die Ursache für den Hepatitis-Ausbruch in Neapel und Umgebung. Noch ist die Suche nach der Infektionsquelle nicht abgeschlossen. Aktuell ist die Rede von 65 bestätigten Erkrankungen mit Hepatitis A in der Region Kampanien – Tendenz steigend. Die Behörden raten vom Verzehr roher Meeresfrüchte ab. Auch in Restaurants dürfen sie derzeit nicht angeboten werden.

Wie wird Hepatitis übertragen?

Hepatitis-A-Viren vermehren sich in der Leber und werden über den Darm ausgeschieden. Mit Abwässern können sie ins Meer gelangen. Meeresfrüchte sind daher eine häufige Ansteckungsquelle. Die Erreger können auch durch direkten Kontakt (Schmierinfektion) von Mensch zu Mensch weitergegeben werden.

Was müssen Reisende beachten?

Reisende in den Osterferien müssen sich auf Einschränkungen in der Gastronomie einstellen. Verzichten Sie auf rohe oder nicht durchgegarte Speisen und waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände. Vor Reiseantritt empfiehlt es sich, den Hepatitis-A-Impfschutz zu prüfen. Suchen Sie bei Fieber, Gelbsucht oder Magen-Darm-Beschwerden während und nach der Reise ärztlichen Rat.