Der Winter hält Teile Deutschlands noch immer im Griff, auf Straßen und Gehwegen kann es weiterhin rutschig werden. In welchen Regionen aktuell mit Schnee und Glatteis zu rechnen ist. Schnee und gefrierender Regen bis Samstag Hohe Lawinengefahr in den Bayerischen Alpen Lage am Flughafen München normalisiert sich Achtung auf den Straßen: In Teilen Deutschlands bleibt es auch am Wochenende nass und vielerorts glatt. Bis Samstag sind in einigen Regionen Schnee und gefrierender Regen möglich. Zum Problem werden könnte in den nächsten Tagen auch das Tauwetter. So werden die nächsten Tage: Viel Schnee im Süden, strenger Frost im Nordosten Die Schneefälle in München und den angrenzenden südlichen Landkreisen haben am Freitag Vormittag, 20. Februar, deutlich nachgelassen. Auch an den Alpen werden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bis zum Abend keinen nennenswerten Mengen mehr erwartet. Dennoch gibt es weiterhin Probleme wegen Glätte und durch Schneebruch. Im Norden, Nordosten und in Teilen der Mitte Deutschlands gibt es am Freitag gebietsweise leichten Dauerfrost, örtlich können auch hier die Straßen glatt sein. Schnee, Regen und Glätte am Wochenende Die Glättegefahr durch Schnee oder gefrierenden Regen nimmt am Samstag, 21. Februar, nach ein er kurzen Pause wieder zu. In der Nacht zu Samstag kann es vor allem in den Mittelgebirgen und auch an den Alpen wieder stärker schneien. In der Osthälfte Deutschlands ist auch in tiefen Lagen vorübergehend leichter Schneefall möglich. Gebietsweise gefrierender Regen wird östlich einer Linie Ostholstein-Harz-Schwäbische Alb prognostiziert. Der Niederschlag fällt vor allem im Nordosten und im Osten Bayerns auf gefrorene Böden: Große Rutschgefahr! Ab Samstag Vormittag setzt Tauwetter ein: Erst liegen die Höchsttemperaturen bei 8 bis 12 Grad, am Sonntag, 22. Februar, sind bereits bis zu 15 Grad möglich. Und: Es ziehen Tiefausläufer über Deutschland hinweg und bringen vielerorts immer wieder Regen. Regional steigt die Hochwassergefahr. Hohe Lawinengefahr in den Bayerischen Alpen Angespannt ist angesichts der Schneefälle in Bayern auch die Lawinenlage in den Bayerischen Alpen. Der Lawinenwarndienst Bayern warnt vor Triebschnee und schwachen Schichten im Altschnee. Besonders kritisch ist die Lage in den Werdenfelser und den Allgäuer Alpen, die Warnstufe steigt bis auf Stufe 4 ("große Gefahr"). In den Voralpen, den Chiemgauer und den Berchtesgadener Alpen gilt Stufe 3 – "erhebliche Gefahr". Glättegefahr: Das sollten Autofahrende beachten Besonders auf den Autobahnen in Bayern ist es am Freitag, 20. Februar, weiter rutschig: Verkehrsprobleme wegen Glätteunfällen werden von mehreren Autobahnen etwa in Oberbayern und Schwaben gemeldet. Auch in und um München ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Vorläufige Bilanz der Polizeipräsidien: Allein im südlichen Oberbayern habe es in der Nacht zum Freitag rund 75 Einsätze wegen Schneefalls und Glätte gegeben. Häufig blieb es bei Unfällen mit Blechschäden. Mehrere Bäume stürzten nach Schneebruch auf die Straßen. Grundsätzlich sollten Autofahrende beachten: Bei Straßenglätte ist es am wichtigsten, besonders vorausschauend und umsichtig zu fahren und genügend Abstand einzuhalten. Es wird geraten, sich vor Fahrtantritt über die Situation auf den Autobahnen zu informieren. Hier erfahren Sie alles zur aktuellen Straßensituation in Deutschland. Die aktuelle Lage an Flughäfen und bei der Bahn Aufgrund der Witterungsbedingungen war der Flugbetrieb am Flughafen München seit Donnerstagabend beeinträchtigt. Die Lage dort hat sich inzwischen aber entspannt. Am Donnerstag gab es dort 100 Annullierungen, am Freitag bis zum Vormittag 50 Flugausfälle. Fluggästen wird empfohlen, den Flugstatus vorab auf den Internetseiten der Fluggesellschaften zu prüfen. Der Betrieb am Airport Frankfurt hat sich hingegen normalisiert. Aktuell kommt es im Fernverkehr der Deutschen Bahn zu einzelnen, witterungsbedingten Störungen. Im Münchner Nahverkehr kommt es zu zahlreichen Verspätungen bei Bus, S-Bahn und Tram. Die Bahnstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck musste aufgrund eines umgestürzten Baumes gesperrt werden. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Züge aus München enden in Garmisch, Züge aus Innsbruck in Mittenwald. Streusalz wird knapp In Hessen, Niedersachsen und auch in anderen Bundesländern ist inzwischen wegen der lang anhaltenden winterlichen Bedingungen teilweise das Streusalz knapp: Die Lager sind fast leer. Hersteller produzieren rund um die Uhr, doch die Nachfrage übersteigt die Kapazitäten. Gut zu wissen: In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht. Mit Material von dpa.