Deutsche Bahn: Alle Baustellen in 2026 und den Jahren danach

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Von André Gieße

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Bevor das Bahnfahren dank Modernisierung besser wird, wird es für Zugreisende vielerorts erst einmal schlechter© dpa/Dwi Anoraganingrum

Die Deutsche Bahn modernisiert das Schienennetz überall in Deutschland. Die Folgen: Großbaustellen, Streckensperrungen und Fahrplanänderungen. Auf diesen Strecken dauert das Bahnfahren länger.

  • Infos zu den wichtigsten Baustellen dieses und nächstes Jahr sowie bis 2036

  • Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder in Betrieb

  • Weitere Schwerpunkte der Generalsanierung in West- und Süddeutschland

Generalsanierung dauert bis 2036

Voraussichtlich bis zum Jahr 2036 will die Deutsche Bahn mehr als 40 der wichtigen Teilstrecken im Schienennetz für Monate sperren und grundlegend sanieren – mindestens fünf Jahre länger als ursprünglich geplant. Millionen Kundinnen und Kunden müssen sich aufgrund der bundesweiten Generalsanierung auf massive und langwierige Beeinträchtigungen einstellen.

Diese Übersicht zeigt Bahnreisenden in Deutschland die wichtigsten Großbaustellen und Fahrplanänderungen im Fernverkehr – im Jahr 2026 und darüber hinaus.

Knoten Dresden

9. Februar bis 6. November 2026: An Dresdner Hauptbahnhof wird ein neues Kreuzungsbauwerk errichtet. Die IC-Züge von und nach Chemnitz werden während der Arbeiten zwischen Dresden-Neustadt und Freiberg (Sachs) umgeleitet. Der Halt in Dresden Hauptbahnhof entfällt hierbei.

Nürnberg – Regensburg

Bauarbeiten an den Gleisen während der Generalsanierung der Riedbahn
Bis Ende 2030 will die Deutsche Bahn das überalterte Streckennetz sanieren, für Fahrgäste soll es sukzessive besser werden© imago images/sepp spiegl

6. Februar bis 31. Juli 2026: Zwischen Nürnberg und Regensburg ist der Fernverkehr monatelang eingeschränkt, weil die Deutsche Bahn auf der Strecke eine Generalsanierung durchführt. Dadurch kommt es zu Halt- und Teilausfällen sowie Umleitungen im Fernverkehr. Besonders betroffen sind Verbindungen zwischen NRW, Nürnberg und Wien: Viele Züge verkehren nur bis Nürnberg, einzelne Verbindungen werden über Ingolstadt umgeleitet. Die Fahrzeit zwischen Nürnberg und Österreich verlängert sich um etwa eine Stunde.

In Regensburg, Plattling und Passau wird das Fernverkehrsangebot reduziert, Straubing verliert seine Fernverkehrshalte vollständig. Auch einige ICE-Linien zwischen Nürnberg und München sind wegen Umleitungen meist bis zu 15 Minuten länger unterwegs. Als Alternative stehen Fernverkehrsverbindungen über München nach Österreich weiterhin weitgehend regulär zur Verfügung.

Am 14. Juni 2026 startete parallel die Generalsanierung zwischen Regenburg und Passau, weshalb bis 12. Dezember 2026 keine Fernverkehrsverbindungen zwischen Nürnberg und Wien bestehen.

Leipzig – Dresden

19. Mai bis 24. Juli 2026: Wegen Brückenarbeiten rund um Riesa ist der Zugverkehr zwischen Leipzig und Dresden eingeschränkt. Die Züge der ICE-Linie 50 (Wiesbaden – Frankfurt – Erfurt – Leipzig – Dresden) werden innerhalb Riesas umgeleitet. Sie halten nicht in Riesa. Die Züge der IC-Linie 55 (Stuttgart – Köln – Hannover – Magdeburg – Leipzig – Dresden) verkehren weiterhin via Riesa. Die Züge der EC-Linie 97 (Leipzig – Elsterwerda – Wroclaw – Krakow (– Przemysl)) werden zwischen Leipzig und Ruhland umgeleitet. Die Halte in Riesa und Elsterwerda entfallen bei dieser Verbindung.

Aktuelle Verkehrsmeldungen

Die Deutsche Bahn informiert über alle aktuellen Bauarbeiten, Streckensperrungen, Fahrplananpassungen, Zugausfälle, Streiks sowie sonstige Beeinträchtigungen auf ihrem Online-Portal. Dort finden sich auch Informationen der Tochterunternehmen.

Leipzig – Jena

5. Juni bis 13. Juli 2026: Zwischen Leipzig und Jena müssen Gleise, Weichen und Brücken saniert werden. Deshalb ist der Zugverkehr während dieses Zeitraums auf der Strecke eingeschränkt. Die Züge der IC-Linie 61 (Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg (- Leipzig)) beginnen und enden bereits in Nürnberg. Hierdurch entfallen die Halte in Erlangen, Bamberg, Lichtenfels, Kronach, Ludwigsstadt, Saalfeld, Rudolstadt, Jena Göschwitz, Jena Paradies, Naumburg, Weißenfels und Leipzig.

Die Züge der ICE-Linien 904/905 (München – Leipzig – Berlin) werden zwischen Nürnberg und Leipzig umgeleitet. Hierdurch entfallen die Halte Lichtenfels, Saalfeld (Saale), Jena Göschwitz, Jena Paradies und Naumburg (Saale) Hbf sowie an einigen Tagen Erlangen und Bamberg. Diese Züge halten zusätzlich in Erfurt und an einigen Tagen in Halle bzw. Würzburg.

Knoten Berlin

14. Juni bis 12. Dezember 2026: Rund um Berlin finden Bauarbeiten zur Instandhaltung der Schieneninfrastruktur statt. Die erste Phase findet vom 14. Juni bis 1. Oktober 2026 statt, die zweite Phase vom 2. Oktober bis 12. Dezember 2026. In der gesamten Zeit halten Fernverkehrszüge nicht im oberirdischen Teil, sondern ersatzweise im unterirdischen Teil des Berliner Hauptbahnhofs. Einige ICE-Verbindungen fallen auch aus.

In der ersten Phase verkehren zwischen Berlin und NRW mindestens stündlich ICE-Züge – ohne Halt am Ostbahnhof. Auch die Verbindung Berlin – Frankfurt über Kassel bleibt stündlich bestehen, ebenfalls ohne Halt am Berliner Ostbahnhof. Fahrten zwischen Berlin und Polen erfolgen weiterhin im Zweistundentakt, jedoch ohne Halt am Hauptbahnhof und Ostbahnhof Berlin; stattdessen nutzen die Züge Berlin-Gesundbrunnen.

In der zweiten Phase verkehren zwischen Berlin und NRW weiterhin mindestens stündlich ICE-Züge. Wegen Bauarbeiten zwischen Hannover und Berlin werden sie über Braunschweig umgeleitet, was die Fahrzeit um 60 bis 80 Minuten verlängert. Halte in Berlin-Spandau und Ostbahnhof entfallen.

Direktverbindungen zwischen Berlin und Frankfurt über Kassel sind nicht möglich, stattdessen fahren mindestens stündlich gleichschnelle ICE-Züge über Erfurt. Die Verbindungen nach Polen bleiben im Zweistundentakt bestehen, jedoch ohne Halt am Hauptbahnhof und Ostbahnhof. Ersatzweise nutzen die Züge Berlin-Gesundbrunnen.

Regensburg – Passau

14. Juni bis 13. Dezember 2026: Zwischen Regensburg, Passau und Wels in Österreich können monatelang keine Fernverkehrszüge verkehren, weil auf der Strecke eine Generalsanierung stattfindet. Die Fernverkehrshalte Passau, Plattling und Straubing entfallen vollständig, auch in Regensburg steht nur ein eingeschränktes Angebot zur Verfügung. Züge müssen ersatzweise über Salzburg, Simmbach (Inn) sowie Mühldorf (Oberbay) fahren.

Zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Wien fallen zahlreiche Züge aus, direkte Fernverkehrsverbindungen über Passau sind während der Bauarbeiten nicht möglich. Als Ersatz verkehren reservierungspflichtige Fernverkehrsbusse zwischen Passau und Nürnberg (bis 31. Juli) beziehungsweise Passau und Regensburg (ab 1. August).

Gleichzeitig baut die Deutsche Bahn das Angebot zwischen München und Wien über Salzburg und Simbach am Inn aus. Die ICE/RJ/EC-Züge zwischen München und Nürnberg beziehungsweise Wien sind im Zeitraum während der Generalsanierung bis zu 15 Minuten langsamer unterwegs, um die Umleitungsrouten zu entlasten.

Aachen – Köln

26. Juni bis 24. Juli 2026: Es kommt wegen Gleis- und Weichenerneuerungen zwischen Aachen und Köln zu Umleitungen, Fahrzeitverlängerungen und Haltausfällen im Fernverkehr. Die ICE-Linie 14 verkehrt in diesem Zeitraum nur zwischen Köln und Berlin. Dadurch entfallen die Halte Aachen Hbf und Düren.

Auf der ICE-Linie 79 Brüssel – Aachen – Köln – Frankfurt werden die Züge zwischen Aachen und Köln umgeleitet, wodurch sich die Fahrzeit um rund 45 Minuten verlängert und sich auch die Ankunfts- und Abfahrtszeiten zwischen Köln und Frankfurt ändern. Zusätzlich fallen einzelne ICE-Verbindungen zwischen Oostende/Brüssel und Köln komplett aus; die letzten beiden ICE-Züge des Tages zwischen Brüssel und Frankfurt entfallen an vielen Tagen ebenfalls wegen weiterer Bauarbeiten. Reisende sollten ihre Verbindung vor Fahrtantritt prüfen.

Knoten Stuttgart

26. Juni bis 12. September 2026: Aufgrund von Instandhaltungs- und Ausbauarbeiten ist der Zugverkehr rund um Stuttgart für längere Zeit eingeschränkt. Am Stuttgarter Hauptbahnhof halten deshalb weniger Züge. Für manche gibt es Ersatzhalte in Esslingen/Neckar, Vaihingen (Enz) und Stuttgart-Vaihingen.

Zwischen Mannheim und Stuttgart sowie Stuttgart und München bestehen während der Bauarbeiten noch mindestens stündliche Direktverbindungen. Karlsruhe und Stuttgart verbinden ICE-, IC- und TGV-Züge alle zwei Stunden. Zwischen Heidelberg und Stuttgart bestehen nur Umsteigeverbindungen via Vaihingen (Enz). Zwischen Stuttgart und Zürich bestehen Direktverbindungen ab Stuttgart-Vaihingen. Und wer nach Österreich reisen möchte, muss via Essingen/Neckar umsteigen.

Hannover – Minden

10. Juli bis 20. August 2026: Zwischen Hannover und Minden kommt es wegen verschiedener Bauarbeiten zu erheblichen Einschränkungen im Fernverkehr. Mehrere Bahnhöfe – darunter Herford, Bad Oeynhausen, Verden (Aller), Nienburg, Minden und Bünde – werden während der Bauphase nicht bedient. In Gütersloh, Osnabrück, Bielefeld und Bremen steht zudem ein reduziertes Zug-Angebot zur Verfügung.

Zwischen NRW und Berlin verkehren je nach Bauabschnitt nur etwa die Hälfte bis drei Viertel der üblichen Fernzüge, teilweise mit Fahrzeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten. Auch die Verbindungen nach Leipzig, Dresden und Bremen sind eingeschränkt, zwischen Hannover und Bremen fährt zeitweise nur alle vier Stunden ein Fernzug.

Köln – Wiesbaden

10. Juli bis 12. Dezember 2026: Zwischen Troisdorf und Wiesbaden werden fünf Monate lang Gleise, Weichen, Oberleitung und Brücken sowie mehrere Bahnhöfe erneuert. Aufgrund einer Generalsanierung auf der Strecke rechts des Rheins müssen die Züge des Güterverkehrs unter anderem über die linke Rheinstrecke umgeleitet werden.

Deshalb muss ein Teil des Personenfernverkehrs auf der Schiene entfallen, so dass zwischen Köln, Bonn, Koblenz und Mainz nur noch ein ICE je Richtung und Stunde verkehren kann. Fernverkehrszüge entfallen mitunter und halten nur noch vereinzelt in Remagen und Andernach.

Frankfurt (Main) – Heidelberg

10. Juli bis 20. Juli 2026: Wegen Brücken- und Weichenarbeiten kommt es zu Einschränkungen auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt am Main und Heidelberg. Die Fernverkehrszüge werden in diesem Zeitraum umgeleitet, sodass die Halte Darmstadt Hauptbahnhof, Bensheim und Weinheim entfallen. Als Ersatzhalt steht Mannheim Hauptbahnhof zur Verfügung.

Knoten Fulda

13. bis 28. Juli 2026: Rund um Fulda kommt es wegen Weichenarbeiten zu deutlichen Einschränkungen im Fernverkehr. Betroffen sind vor allem die Achsen Hamburg – Frankfurt, Berlin – Kassel – Frankfurt sowie Berlin/Dresden – Erfurt – Frankfurt. Auf mehreren ICE-Linien fallen Halte aus oder Züge werden umgeleitet. Dadurch verlängern sich die Fahrzeiten meist um rund 60 Minuten.

Auf der Verbindung Berlin–Kassel–Frankfurt gibt es nur noch zweistündliche Direktverbindungen statt mindestens stündlicher Verbindungen. Auch zwischen Hannover und Frankfurt bleibt nur noch etwa ein Drittel der Fernverkehrszüge, überwiegend im Zweistundentakt. Zusätzlich werden ICE-Züge auf den Achsen Berlin – Dresden – Erfurt – Frankfurt umgeleitet.

Einzelne Halte wie Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach, Wabern, Treysa, Marburg, Gießen, Darmstadt, Bensheim, Weinheim, Bruchsal und Wiesloch-Walldorf entfallen je nach Linie. Ersatzweise halten einzelne Züge unter anderem in Aschaffenburg und Würzburg.

Knoten Hamburg

18. Juli bis 31. August 2026: Wegen Brückenarbeiten kommt es im Knoten Hamburg zu deutlichen Einschränkungen im Fernverkehr. Besonders betroffen sind Hamburg-Altona und Hamburg Dammtor: Dort entfallen zunächst sämtliche Fernverkehrshalte. Viele Züge beginnen oder enden stattdessen am Hamburger Hauptbahnhof, in Hamburg-Harburg, Hamburg-Bergedorf oder Pinneberg.

In Richtung NRW/Bremen, Frankfurt/Süddeutschland und Berlin bleibt ein etwa stündliches ICE-Angebot bestehen, teils jedoch mit geänderten Start- und Zielbahnhöfen. Richtung München über Hannover fahren mindestens zweistündliche ICE-Züge ab Hamburg-Harburg. Deutlich reduziert ist das Angebot nach Kiel und Westerland/Sylt: Nach Kiel verkehren nur zwei ICE-Züge pro Tag und Richtung, nach Sylt drei ICE-Züge pro Tag und Richtung.

Erfurt – Nürnberg

1. bis 10. August 2026: Rund um die ersten beiden Wochenenden im August kommt es wegen Brückenarbeiten zwischen Erfurt und Nürnberg zu Umleitungen, Fahrzeitverlängerungen sowie Teil- und Zugausfällen im Fernverkehr. Besonders betroffen sind die Verbindungen zwischen Berlin, Leipzig, Erfurt, Nürnberg und München sowie die IC-Verbindung über das Saaletal. Mehrere Züge entfallen komplett oder verkehren nur auf Teilabschnitten; dadurch fallen unter anderem die Fernverkehrshalte Bamberg, Erlangen, Coburg, Naumburg (Saale), Jena Paradies, Jena-Göschwitz, Saalfeld, Lichtenfels, Kronach und Ludwigsstadt aus.

Die ICE-Linie Berlin – Erfurt – Nürnberg – München wird teilweise umgeleitet; zwischen Erfurt und Nürnberg verlängert sich die Fahrzeit um rund 110 Minuten, einzelne Züge halten ersatzweise in Würzburg Hbf. Auf der Strecke Leipzig – Jena – Nürnberg entfallen die Fernverkehrshalte weitgehend, auch in Bamberg, Erlangen und Coburg ist in den betroffenen Zeiträumen kein regulärer Fernverkehrshalt vorgesehen.

Jena – Gera

21. September bis 12. Dezember 2026: Wegen Arbeiten an den Bahnsteigen entfallen zwischen Jena und Gera entfallen die IC-Züge der Linie 51 (Köln – Paderborn – Kassel – Erfurt – Gera) auf dem gesamten Laufweg. Die ICE-Züge der Linie 51 (Köln – Paderborn – Kassel – Erfurt – Leipzig) verkehren weiterhin ohne Einschränkungen.

Hannover – Berlin

2. Oktober bis 12. Dezember 2026: Die Deutsche Bahn führt auf der Strecke zwischen Hannover und Berlin verschiedene Arbeiten an Gleisen, Oberleitungen sowie der Leit- und Sicherungstechnik durch. Besonders betroffen ist Wolfsburg, wo Fernverkehrshalte komplett entfallen. Auch in Stendal, Helmstedt, Hildesheim, Köthen, Bremen und Berlin Ostbahnhof wird das Angebot teilweise deutlich reduziert.

Zwischen NRW, Hannover und Berlin verkehren weiterhin mindestens stündliche ICE-Züge, allerdings mit 60 bis 80 Minuten längerer Fahrzeit. Zwischen Amsterdam und Berlin fahren ICE-Züge alle vier Stunden – mit einer Fahrzeitverlängerung von rund 70 Minuten.

Zahlreiche Fernzüge werden umgeleitet, viele Halte entfallen und Ersatzhalte unter anderem in Braunschweig, Magdeburg, Potsdam, Wittenberge und Ludwigslust eingerichtet. Zudem entfallen die direkten ICE-Verbindungen Frankfurt – Kassel – Berlin, stattdessen wird das Angebot über Erfurt ausgebaut. Zwischen Hannover und Leipzig fahren IC-Züge während der Bauarbeiten nur noch im Zweistundentakt.

Duisburg/Essen – Oberhausen

9. bis 30. Oktober 2026: Wegen Brückenarbeiten kommt es zu erheblichen Einschränkungen im Fernverkehr zwischen Duisburg, Essen und Oberhausen. Sämtliche Fernverkehrshalte in Duisburg und Oberhausen entfallen, auch in Essen, Bochum und Düsseldorf gibt es Haltausfälle oder weniger Züge. Als Ersatz halten viele Züge in Hagen, Wuppertal, Gelsenkirchen und Herne-Wanne-Eickel.

Zwischen NRW und Hamburg beziehungsweise Berlin bestehen noch stündliche Direktverbindungen, teilweise mit Umstieg in Dortmund. In Richtung Süddeutschland bleibt das Zugangebot bestehen, für Essen und Bochum ist jedoch ein Umstieg in Dortmund nötig. Die Fahrzeiten können sich auf einzelnen Linien um bis zu 30 Minuten verlängern.

Nürnberg – München

30. Oktober bis 12. Dezember 2026: Zwischen Nürnberg und München werden wegen Schienenerneuerung zahlreiche Fernzüge umgeleitet oder fallen aus. Während der Bauarbeiten fahren zwischen Nürnberg und München maximal zwei Züge pro Stunde, die Fahrzeit verlängert sich um etwa 30 Minuten. Besonders betroffen sind die Halte Ingolstadt und München Hauptbahnhof, wo weniger Züge halten.

Zusätzlich kommt es durch die Generalsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg zu weiteren Einschränkungen und Umleitungen, etwa via Ingolstadt, mit verlängerten Fahrzeiten Richtung Österreich.

Oberhausen – Arnheim

9. bis 16. November 2026: Weil die Bahnstrecke zwischen Oberhausen und Arnheim dreigleisig ausgebaut wird, ist die ICE-Verbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Amsterdam eingeschränkt. Die Züge der ICE-Linie 78 werden zwischen Köln und Utrecht umgeleitet. Dabei verlängert sich die Fahrzeit um rund 30 Minuten. Die Halte Düsseldorf Hauptbahnhof, Duisburg Hauptbahnhof, Oberhausen Hauptbahnhof und Arnhem Centraal entfallen. Ersatzweise halten die ICE-Züge in Mönchengladbach Hauptbahnhof und ‘s-Hertogenbosch.

Großbaustellen im Jahr 2027

  • Rosenheim – Salzburg (5. Februar bis 9. Juli 2027)

  • Lehrte – Berlin (5. Februar bis 10. Dezember 2027)

  • Bremerhaven – Bremen (9. Juli bis 10. Dezember 2027)

  • Fulda – Hanau (16. August 2027 bis 30. Januar 2028)

Großbaustellen im Jahr 2028

  • Köln – Koblenz/Koblenz – Mainz

  • München – Rosenheim

  • Hagen – Unna – Hamm

  • Lübeck – Hamburg

Großbaustellen im Jahr 2029

  • Hamburg – Hannover

  • Würzburg – Ansbach – Treuchtlingen

  • Forbach – Ludwigshafen

  • Aachen – Köln

Großbaustellen im Jahr 2030

  • Stuttgart – Ulm

  • Stendal – Magdeburg

  • Uelzen – Stendal

  • Frankfurt – Heidelberg

Großbaustellen im Jahr 2031

  • Mannheim – Karlsruhe

  • Lehrte – Groß Gleidingen

  • Bremen – Hamburg

  • Würzburg – Nürnberg

Großbaustellen im Jahr 2032

  • Bebra – Erfurt

  • Bebra – Fulda

  • Münster – Recklinghausen

  • Weddel – Magdeburg

Großbaustellen im Jahr 2033

  • Bremen – Osnabrück

  • Osnabrück – Münster

  • Hamm – Düsseldorf – Köln

Großbaustellen im Jahr 2034

  • Bremen/Rotenburg – Wunstorf

  • Kassel – Friedberg

  • Ulm – Augsburg

Großbaustellen im Jahr 2035

  • Minden – Wunstorf

  • Nordstemmen – Göttingen

Großbaustellen im Jahr 2036

  • Flensburg – Hamburg