Rückruf BMW Motorrad: Sturzrisiko durch Zündschloss-Wackelkontakt

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Von Sabrina Doschek

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Die BMW s 1000 RR
Das Zündschloss macht Probleme: Deshalb ruft BMW aktuell Motorräder zurück© www.peterschreiber.com info@peterschreiber.com

BMW ruft Motorräder des Modells S 1000 RR der zweiten Generation zurück, da ein möglicher Zündschloss-Wackelkontakt zu Ausfällen diverser Fahrzeugfunktionen führen kann und so ein erhöhtes Sturzrisiko besteht. Wer jetzt in die Werkstatt muss.

  • BMW ruft weltweit 77.000 S 1000 RR zurück

  • Wackelkontakt kann Motor, ABS, Licht und Display ausfallen lassen

  • Für welche Baureihen ein Werkstattbesuch nötig ist

Weltweit sind rund 77.000 Motorräder betroffen, in Deutschland müssen ca. 7000 BMW-Bikes in die Werkstatt. Bei den BMW-Motorrädern des Modells S 1000 RR der zweiten Generation, Typ K67, kann es zu Problemen am Zündschloss kommen: Ein Wackelkontakt könnte für eine kurzzeitige Unterbrechung der Stromversorgung sorgen. Das wiederum kann dazu führen, dass der Motor plötzlich abstirbt, Display und Beleuchtung ausfallen oder Blinker, Antiblockiersystem (ABS) und Bremsen nicht funktionieren. Es besteht erhöhte Sturzgefahr!

Betroffen sind alle BMW S 1000 RR ab Baujahr 2019.

Rückruf BMW Motorrad: Zündschloss-Probleme

Das Problem der BMW S 1000 RR ist laut Behörden das Zündschloss vom Zulieferer GKS (Teilenummer: 51257108720), das anscheinend nicht robust genug konstruiert wurde. Genauer: die Klemme 15 am Zündschloss, die dafür sorgt, dass nach dem Einschalten der Zündung Strom aus der 12-Volt-Batterie in das Bordnetz fließt.

Auf Dauer kann es zu mechanischer Abnutzung am elektrischen Kontakt kommen, vermutlich ausgelöst durch hochfrequente Motorvibrationen des hochdrehenden, über 200 PS starken Reihenvierzylinders.