Spoiler, Gewindefahrwerk und Leichtbau: BMW rüstet den M2 für Trackdays auf

• Lesezeit: 2 Min.

Von Andreas Huber

Feedback

Zwei BMW m2 Track Kit stehen auf einer Straße
Motorsport mit Straßenzulassung: Der BMW M2 wird mit dem Track Kit zur Rennmaschine© BMW

BMW bringt ein Track Kit für den M2 und M2 CS. Der Fokus liegt zwar auf Trackdays, allerdings sind die Modifikationen auch straßenzugelassen.

  • Sportliche Anbauteile für den BMW M2

  • Laut BMW StVZO-konform

  • Neue Abgasanlage für den M2 CS

Ab Juli 2026 bietet BMW für den M2 ein M Performance Track Kit an. Es umfasst unter anderem einen händisch einstellbaren Frontsplitter mit Diffusor, Radhaus-Elemente sowie einen manuell verstellbaren Schwanenhals-Heckflügel mit Race- und Street-Modus, analog zu den Kundensport-Modellen BMW M4 GT4 und BMW M4 GT3.

Ein BMW m2 Track Kit in der Heckansicht fährt auf einer Straße
Understatement geht anders: Teil des Track-Pakets ist auch ein massiver Flügel mit Schwanenhals-Anbindung© BMW

Während der Street-Modus für den Einsatz auf öffentlichen Straßen konzipiert und dafür auch zugelassen ist, wandert der Flügel im Race-Modus 50 Millimeter nach hinten, was die aerodynamische Wirksamkeit erhöht. Diese Einstellung ist auf der Straße allerdings nicht zugelassen, da der Flügel dann über das Fahrzeug hinausragt.

Gewindefahrwerk für den BMW M2

Zusätzlich zum mehrfach einstellbaren Flügel kommen ein Gewindefahrwerk mit vierfach verstellbarer Zug- und Druckstufe, verstellbare Stützlager und eine stufenlose Tieferlegung bis 20 Millimeter an den M2. Der Preis für das Paket: ganze 23.500 Euro zzgl. Steuer und Einbau.

Performance-Abgasanlage für noch mehr Emotionen

Für den ohnehin schon sportlicheren M2 CS führt BMW zudem eine M-Performance-Abgasanlage ein. Sie wiegt rund 8 Kilogramm weniger als das Serienbauteil, bietet mehrere Sound-Set-ups und ist mit Endrohrblenden aus Carbon oder Titan erhältlich. Der Preis startet hier ab 8343,50 Euro zzgl. Einbau.

Für Verbraucher wichtig: Beide Pakete sind straßenverkehrszugelassen und damit StVZO-konform, der Rennstreckenfokus bleibt jedoch klar.