Mitgliedergeschichten, die bewegen

Genickbruch auf Mallorca: ADAC fliegt 19-jährigen nach Hause

Max liegt nach seinem Unfall in einem Krankenhaus
Max (19) Familien Premium-Mitglied
Was als Sprung in einen Pool auf Mallorca begann, wurde für mich zu einem Moment voller Angst und Ungewissheit. Die schnelle Hilfe vor Ort, die Unterstützung meiner Familie und der Einsatz des ADAC haben mir in dieser Situation sehr geholfen.

 

"Ich hatte Angst, querschnittsgelähmt zu bleiben."

Auf dem Rückweg zum Hotel kamen meine Fußballmannschaft und ich am Hotel-Pool vorbei. Ich wollte kurz reinspringen und mich erfrischen. Eine ganz dumme Idee: Der mir unbekannte Pool war viel flacher als gedacht, mein Kopf knallte auf den harten Poolboden. Ich merkte sofort, dass etwas nicht stimmt: Das Wasser um mich herum färbte sich rot, ich blutete aus einer Kopfwunde. Leicht benommen konnte ich noch selbstständig aus dem Pool klettern.

"Der ADAC half wirklich viel."

Meine Freunde und ein Rettungsschwimmer leisteten sofort Erste Hilfe, ein Krankenwagen brachte mich in eine Klinik nach Palma. Nach intensiven Untersuchungen bekam ich die furchtbare Diagnose: Genickbruch! Neben der Platzwunde, hatte ich mir zwei Halswirbel gebrochen. Ich wurde sofort operiert und der Halsbereich stabilisiert. Zum Glück hatte ich keine Verletzung des Rückenmarks davongetragen, aber die Angst und der Schock saßen tief. Dazu war die Verständigung schwierig, weil ich kein Spanisch spreche und das Personal oft kein Englisch.

 

Der ADAC half mir in der Situation wirklich viel: Ärzte in München ließen sich von den spanischen Kollegen informieren und gaben die Entwicklungen sehr schnell an mich und meine Eltern weiter. Das war sehr beruhigend. Sobald ich flugfähig war, wurde ich mit einem ADAC Ambulanz-Jet nach Hause geflogen.

"Ich war sehr erleichtert."

Ich war sehr erleichtert, wieder mit Ärzten zu tun zu haben, mit denen ich mich gut verständigen konnte. Während des 3-stündigen Flugs achtete die medizinische Crew auf meine Vitalwerte und sorgte dafür, dass es mir gut ging. In Lübeck wartete am Flughafen ein Krankenwagen, der mich nach Hause brachte. Ich liege jetzt viel, gucke Serien und bekomme Besuch von meinen Freunden. Es wird drei bis vier Monate dauern, bis die Wirbelsäule wieder richtig zusammengewachsen ist.

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