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FAQs

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Umweltzone haben Ihre Experten für Sie zusammengestellt.


  • Bußgeld
    Wer ohne Plakette in eine Verbotszone einfährt, muss mit 80 Euro Bußgeld rechnen. Wichtig: Es besteht keine generelle Plakettenpflicht. Nur wer tatsächlich in einer »Umweltzone« fahren will, benötigt den Aufkleber.
  • Dieselfahrzeuge: Rußpartikelfilter ein Muss?
    Nein. Entscheidend für die Zuordnung zu einer Schadstoffgruppe (und damit für die Zuteilung einer Plakette) ist die in den Kfz-Papieren eingetragene Emissionsschlüsselnummer. Durch die Nachrüstung eines Partikelfilters besteht jedoch die Möglichkeit in die nächst höhere Schadstoffgruppe zu gelangen. Moderne Euro-4-Diesel bekommen auch ohne Filter bereits die grüne Plakette. Aus Umweltschutzgründen ist aber eine Nachrüstung empfehlenswert.
  • Feinstaub, was ist das?
    Feinstaub ist mit bloßem Auge unsichtbar; seine Partikel haben einen Durchmesser von weniger als zehn Mikrometer (Tausendstel Millimeter). Er kann natürlichen Ursprungs sein, wird aber auch in Industrie oder Privathaushalten freigesetzt. Beim Straßenverkehr entsteht Feinstaub durch Reifenabrieb, aufgewirbelten Staub und durch Abgase – vor allem aus ungefilterten Dieselfahrzeugen. Feinstaubpartikel können vom Körper nicht gefiltert werden und bis in die Lungenbläschen vordringen. Mögliche Folgen: Atemwegserkrankungen, Herz- und Kreislauferkrankungen.
  • Gas-Fahrzeuge
    Die haben einen Ottomotor, es gelten die gleichen Regelungen wie für Benziner.
  • Hier soll die Plakette kleben
    Die entsprechende Vorschrift lässt Spielraum: "Sie ist gut sichtbar an der Innenseite der Windschutzscheibe anzubringen" . Eine gut geeignete Stelle wäre der Bereich hinter dem Innenspiegel oder auch die Scheiben-Ecken. Bei älteren Autos kann man bei der Gelegenheit prüfen, ob die »G-Kat«-Plakette noch klebt. Sie wird mit dem Auslaufen des Ozongesetzes Ende 1999 nicht mehr benötigt.
  • Kennzeichenwechsel: Plakette mitnehmen?
    Die Plakette ist an das (auf ihr eingetragenes) Kfz-Kennzeichen gebunden. Bei Wohnsitzwechsel oder bei Halterwechsel (sofern Wechsel in andere Zulassungsbezirke) muss eine neue Plakette erworben werden.
  • Oldtimer

    Oldtimer mit deutscher Zulassung, die ein "H" (historisches) Zulassungskennzeichen bzw. ein rotes "07" -er Kennzeichen führen, dürfen im Rahmen einer generellen Ausnahmegenehmigung Umweltzonen auch ohne Plaketten befahren.

    Diese Ausnahme gilt auch für Oldtimer mit ausländischer Zulassung. Die Fahrzeuge sollten dann ähnliche Anforderungen erfüllen, die für die Zuteilung des deutschen "H" -Kennzeichens bzw. der roten 07-er Zulassungsnummer gelten. Als Grundvoraussetzung gilt hier ein Fahrzeug-Mindestalter von 30 Jahren. Zudem muss sich das Fahrzeug in einem guten Erhaltungszustand befinden. Nicht akzeptiert werden unpassende Umbauten, "zeitgenössische" Umbauten ausgenommen..

    Der Oldtimerstatus eines ausländischen Fahrzeuges wird durch den international anerkannten Oldtimer-Fahrzeugpass des Oldtimer-Weltverbandes FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) belegt. Zu bekommen ist dieser bei den jeweiligen FIVA-Clubs in den entsprechenden Ländern – siehe unter

    Oldtimer-Weltverband FIVA

     

    Eine Kopie der nationale Zulassungsbescheinigung, aus welcher das Fahrzeugalter ersichtlich ist, sowie ggfs. den FIVA-Pass sollte man im geparkten Fahrzeug deutlich sichtbar auslegen.


  • Quad/Trike
    Trikes sind als dreirädrige Kraftfahrzeuge grundsätzlich von Fahrverboten ausgenommen. Bei den Quads kommt es darauf an, was in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist . Soweit sie als "Motorrad" zugelassen sind, haben sie trotz ihrer vier Räder in Feinstaubzonen "Freie Fahrt". Mit Pkw-Zulassung brauchen sie aber eine Plakette. Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (lof) sind übrigens grundsätzlich von der Verordnung ausgenommen.
  • Glasbruch

    Gemäß § 3 der "Kennzeichnungsverordnung" muss die Plakette so beschaffen und angebracht sein, dass sie sich beim Ablösen von der Windschutzscheibe selbst zerstört.

    Wird die Windschutzscheibe z.B. nach einem Steinschlag erneuert, muss daher eine neue Plakette erworben werden.


  • Nachrüstung

    Feinstaub-Fahrverbote: In etlichen Regionen bereits Alltag. Davon betroffen sind in erster Linie Kraftfahrzeuge (ohne Zweiräder) mit Ottomotoren ohne geregelten Katalysator bzw. zum Teil auch mit geregeltem Katalysator der ersten Generation sowie mit Dieselmotoren, die nur die Abgasnormen Euro 0 oder Euro 1 erfüllen. Vielfach kann man durch eine Nachrüstung doch noch eine Plakette erhalten. Entsprechende Teilesätze können auch die steuerliche Einstufung verbessern. Mehr Informationen finden Sie unter 

    Schadstoff-Plaketten durch Nachrüstung  PDF, 52 KB


  • Wo bekomme ich Plaketten

    Die Plaketten sind bei den Zulassungsbehörden sowie den zur Abgasuntersuchung zugelassenen Stellen, also technischen Überwachungsvereinen (z.B. Dekra, GTÜ, KÜS, TÜV) und über 30.000 Werkstätten für ca. fünf bis zehn Euro erhältlich. 

    Einige Städte bieten zwischenzeitlich auch die Möglichkeit, die Plakette online zu bestellen. 

    So hat z.B. Stuttgart einen bundesweiten Bestellservice eingerichtet. Die Plakette kostet 6 Euro. Sie wird per Post zugesandt; die Bezahlung erfolgt online durch Lastschrift oder Kreditkarte. Kann eine beantragte Plakette nicht erteilt werden, erfolgt die Mitteilung über die Ablehnung per E-Mail oder schriftlich per Post. 

    In Berlin kann die Plakette bei der Kfz-Zulassungsbehörde unter Angabe des Kfz-Kennzeichens bestellt werden. Bei Überweisung der Gebühr von 6 Euro wird die Plakette per Post zugeschickt. 

    Auch bei der Stadt Köln besteht die Möglichkeit die Plakette zu beantragen. Nach Überweisung der Gebühr von 5 Euro wird auch hier die Plakette per Post zugeschickt.


    Berlin

    Köln

    Stuttgart


  • Plakettenfrei

    Generell ausgenommen sind Motorräder, dreirädrige Fahrzeuge, landwirtschaftliche Zugmaschinen, Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr sowie Krankenwagen sowie alle Fahrzeuge mit historischem (H)-Kennzeichen.
  • Umweltzonen

    Mit sukzessiven Verschärfung für das Befahren der Umweltzonen muss gerechnet werden: In Hannover und Berlin muss z.B. seit Anfang 2010 mindestens die grüne Plakette kleben. Wie die Planungen der Kommunen und Regionalverbände aussehen, können Sie hier sehen:

    Umweltzonen
  • Im Ausland zugelassene Fahrzeuge (in deutsch und englisch)

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