Neue Typ- und Regionalklassen 2017

06.09.2016

Neue Typ- und Regionalklassen in der Kfz-Versicherung.

Beim Audi A5 2.0 TFSI (links) geht es in der Teilkasko um vier Stufen nach oben, dafür fällt der Honda Jazz 1.2 in der Teil- und Vollkasko um je zwei Stufen nach unten.

Die deutschen Autoversicherer passen zum kommenden Jahr wieder ihre Typ- und Regionalklassen an. Für rund 27.000 Pkw-Modelle hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Typklassen neu berechnet. 


Im Gegensatz zum Vorjahr, als sich in der Vollkasko-Versicherung für über 40 Prozent der Fahrzeughalter neue Typklassen ergaben, gibt es 2017 nur wenige Änderungen. Dafür können sich 2017 immerhin 6,3 Millionen Autofahrer über eine niedrigere Einstufung in der Regionalklasse freuen.


In der Haftpflichtversicherung geht es beispielsweise für den Subaru Forester von Stufe 18 auf 16 herunter. Dagegen steigt die Einordnung des Kia Carens 1.7 CDRI um vier Stufen von 14 auf 18.


Der große Verlierer in der Teilkasko ist der Audi A5 2.0 TFSI: Für ihn geht es um vier Stufen hoch – von 22 auf 26. Dagegen können sich die Besitzer des Honda Jazz 1.2 voraussichtlich über niedrigere Teilkasko-Beträge freuen: Er ist nun auf Stufe 17 (Vorjahr: 19).


In der Vollkasko-Versicherung geht es für den BMW 218i Active Tourer um drei Stufen rauf auf 21. Weniger zahlen – allerdings auf relativ hohem Niveau – müssen die Besitzer des Porsche Boxster 3.4: Er fällt von Stufe 25 auf 23.


In den Regionalklassen können im kommenden Jahr 6,3 Millionen Autofahrer auf niedrigere Beiträge hoffen: Sie werden 2017 heruntergestuft. Dagegen geht es für 4,8 Millionen zugelassene Kfz in der Regionalklasse nach oben – die Beiträge werden voraussichtlich teurer.


Die Typklassen spiegeln die Schaden- und Unfallhäufigkeit jedes in Deutschland zugelassenen Automodells wider. Je niedriger ein Fahrzeug eingestuft wird, desto günstiger wirkt sich das auf den Versicherungsbeitrag aus. Theoretisch – denn die Typklassen sind neben der Regionalklasse und vielem anderen lediglich ein Bestandteil des Versicherungstarifs. Wenn es bei den Typklassen günstiger wird, kann es an anderer Stelle teurer werden. Außerdem ist die Typklasseneinstufung für die Versicherungsunternehmen unverbindlich.



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