Motorrad Safety League: Gesucht werden Deutschlands beste Biker

Ein ADAC Motorrad Fahrsicherheitstraining
In einem Fahrsicherheitstraining beim ADAC lernen auch versierte Bikerinnen noch etwas © ADAC/Nils Hendrik Mueller

Der ADAC und Partner suchen bis Ende Mai in Fahrsicherheitstrainings die sichersten Motorradfahrer. Die besten acht absolvieren ein Perfektionstraining auf der Nürburgring-Nordschleife.

  • Veranstaltungsserie "Motorrad Safety League" startet im März

  • Wildcards werden in Fahrsicherheitstrainings ausgegeben

  • Halbfinals im Juni, Finale Anfang Juli auf dem Nürburgring

Biker haben keine Knautschzone, sind daher bei Unfällen besonders gefährdet. Schützen können sie sich durch die richtige Kleidung und durch ihr Können. "Wir wollen, dass Motorradfahrerinnen und -fahrer sicher unterwegs sind", sagt Torsten Hohenadel, Leiter ADAC Fahrsicherheit und Verkehrserziehung, "deshalb sind wir mit unseren Partnern, der Motorpresse Stuttgart und BMW Motorrad, auf die Idee der Motorrad Safety League gekommen." Die Veranstaltungsserie für mehr Sicherheit startet im März und endet Anfang Juli für die besten acht Teilnehmenden mit einem Perfektionstraining auf der Nürburgring-Nordschleife.

Wildcards gibt es in ADAC Fahrsicherheitstrainings

Mitmachen bei der „Motorrad Safety League“ können versierte Biker. Die Wildcards für die vier Halbfinals werden bis Ende Mai in ADAC Fahrsicherheitstrainings vergeben. Das Los entscheidet, wer zu einem der Halbfinale im Juni eingeladen wird. Dort müssen Aufgaben wie ein Geschicklichkeitsslalom, Zielbremsung, Kurvenfahrt und Handling der Maschine absolviert werden. Dazu kommt ein schriftlicher Test.

Die zwei Besten je Halbfinale dürfen Anfang Juli an einem Perfektionstraining auf der Nürburgring-Nordschleife teilnehmen und Teil der Sicherheitsinitiative werden. Hohenadel: "Wir hoffen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrung im sicheren Handling des Motorrads an andere Biker weitergeben."

Alle Infos zur Safety League, Termine und Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Christof Henn
Redakteur
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