Bilanz der Verkehrstoten 2017

28.12.2017

Die Zahl der im Jahr 2017 im Straßenverkehr getöteten Menschen stagniert auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. Etwa 3215 Menschen starben bei Verkehrsunfällen.

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Die Zahl der Verkehrstoten stagniert im Vergleich zum Vorjahr.

Mit 3206 Verkehrstoten wurde 2016 ein historischer Tiefststand erreicht. Die Zahl war seit Anfang der 70er-Jahre – damals starben mehr als 21.000 Menschen – bis zum Jahr 2010 kontinuierlich gesunken. Seitdem haben sich die Opferzahlen nicht mehr stetig verringert. Keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist auch bei der Zahl der polizeilich erfassten Unfälle zu erwarten: Sie stagniert voraussichtlich bei 2,59 Millionen. 

Weniger Unfälle mit Personenschäden

Einen Rückgang wird es laut Prognose hingegen bei den Unfällen mit Personenschaden geben. Ihre Zahl sinkt gegenüber 2016 um drei Prozent auf 299.000. Auch die Zahl der Verunglückten ist rückläufig: sie nimmt um 2,5 Prozent ab und liegt in diesem Jahr bei 390.000.

Die Unfallbilanz der ersten neun Monate des Jahres 2017 zeigt, dass gegenüber dem Vorjahr weniger Pkw-Insassen und Fußgänger tödlich verunglückten. Die Zahl der getöteten Radfahrer stagniert, dagegen starben mehr Motorradfahrer und Insassen von Lkw.

Die Bundesregierung hatte das Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten von 3648 im Jahr 2010 um 40 Prozent auf weniger als 2200 im Jahr 2020 zu verringern. Um dem näher zu kommen, muss allerdings die Verkehrssicherheit weiter verbessert werden. Besonders mit Fahrerassistenzsystemen könnten viele Unfälle verhindert werden. Auch Aufklärungsarbeit kann zur Senkung der Unfallzahlen beitragen.