ADAC Ambulanz-Service: Geschichte

Ein historischer Ambulanz Jet des ADACs beim Rücktransport einer Patientin aus dem Ausland
1970 fing die Geschichte des ADAC Ambulanz-Service an. ∙ © ADAC

2010 - Heute

Jahr

Ereignis

2020

Die Beechcraft King Air 350 wird verkauft.

2020

Die weltweite Covid-19-Pandemie stellt den ADAC Ambulanz-Service vor ganz besondere Herausforderungen: Nationale und Internationale Hygienevorschriften und Quarantäneregeln, begrenzte Kapazitäten in den Krankenhäusern zu Beginn der Pandemie bei gleichzeitig bestmöglichem Schutz der eigenen Mitarbeiter. Die gute Nachricht: Der ADAC Ambulanz-Service ist auch in diesen schweren Zeiten für die ADAC Plus-Mitglieder und Versicherten da, allerdings können die Leistungen nicht mehr immer in gewohntem Umfang oder der gewünschten Geschwindigkeit erbracht werden.

2019

Weltweit zum ersten Mal ist es einem Ärzte-Team des ADAC gelungen, einen 61-jährigen Patienten aus Schweden mithilfe einer mobilen Herz-Lungen-Maschine und einer intraaortalen Ballonpumpe in eine Klinik in Deutschland zu verlegen.

2017

Die Beechcraft King Air 350 wird mit neuem medizinischen Equipment ausgerüstet.

2016

- Ein Meilenstein in der über 40-jährigen Geschichte des ADAC Ambulanzflugs: Rückholung eines Patienten mithilfe einer mobilen Herz-Lungen-Maschine aus dem Ausland (Mexiko) in eine Klinik in Deutschland – inklusive Blutwäsche an Bord. Es folgend noch 3 weitere Intensivtransporte mit der mobilen Herz-Lungen-Maschine (Thailand, Kroatien, Spanien).

- Mit 2,4 % Steigerung im Vergleich zum Vorjahr Betreuung von rund 55.000 erkrankten und verletzten Reisenden. 12.100 Krankenrücktransporte insgesamt*, verändertes Reiseverhalten aufgrund der weltweit angespannten Sicherheitslage.

2016

Verkauf der Beechcraft – nach 18.490 Flugstunden wurde sie in die USA verkauft. Anschaffung einer neuen Beechcraft King Air 350. Die eigene Ambulanzflotte bestehend aus 4 Fliegern ist erstmals einheitlich gelb.

2015

Rund 14000 Krankenrücktransporte sowie die Betreuung von rund 53.700 Patienten insgesamt*.

2015

Anschaffung des Ambulanzjets Typ Learjet 60XR.

2014

Rund 52 000 betreute Patienten, rund 14 000 Krankenrücktransporte insgesamt*.


2012

Knapp 53.000 betreute Patienten, 14.100 Krankenrücktransporte insgesamt*.

2010

Knapp 51.000 betreute Patienten, knapp 15.000 Krankenrücktransporte insgesamt*.

2000 - 2009

Jahr

Ereignis

2008

Rund 47.000 betreute Patienten, 16.200 Krankenrücktransporte insgesamt*.

2006

Rund 40.200 betreute Patienten, 15.400 Krankenrücktransporte insgesamt*.

2005

Anschaffung eines weiteren Ambulanzjets Dornier 328 Jet. Rund 36.300 betreute Patienten, 14.700 Krankenrücktransporte insgesamt*

2004

Verkauf der Hawker 125-1000B und des Learjets 31A. Anschaffung des Ambulanzjets Dornier 328 Jet. Bis zu 10 Patienten können in diesem Maschinentyp transportiert werden. 36.700 betreute Patienten, davon ca. 13.100 Krankenrücktransporte insgesamt*.

2003

Rund 33.400 betreute Patienten, davon ca. 12.600 Krankenrücktransporte insgesamt*.

2001

Anschaffungen der Flugzeuge Typ Learjet 31A und Typ Beechkraft King Air 350.

1990 - 1999

Jahr

Ereignis

1999

Anschaffung eines Flugzeugs Typ Hawker 125-1000B

1998

Die Aero-Dienst GmbH wird vom ADAC übernommen.

1970 - 1979

Jahr

Ereignis

1975

Beginn der organisierten Lear-Jet Flüge im Patientenrückholdienst mit dem Aero-Dienst Nürnberg. Erster Krankenrücktransport per Ambulanzflug mit einem gecharterten Learjet 24, damals noch ab München-Riem. Das Ziel: Athen. Der erste Patient: Ein 60-jähriger Mann, der nach einem Herzinfarkt in der griechischen Hauptstadt in eine Klinik nach Hannover geflogen wurde. Es folgten 113 weitere Ambulanzflüge in dem Jahr.

1973

wurde der damalige Patientenrückholdienst – heute ADAC Ambulanz-Dienst oder auch ADAC Ambulanz-Service - gegründet. Verlässlichkeit, Kompetenz und Leistung machten ihn schnell zu einem der bedeutendsten europäischen Unternehmen im Bereich medizinischer Assistance und Ambulanzflug. Hoch qualifizierte Mitarbeiter, zehn Notrufstationen in Europa, eigene Ambulanzflugzeuge sowie ein weltweites Netzwerk aus internationalen Partnerschaften garantieren professionelle und schnelle Hilfe im Notfall. Der ADAC Ambulanz-Dienst ist heute das Kernstück der „Medizinischen Hilfe“ im ADAC.

1970

Nachdem das deutsche Luftrettungssystem auf Initiative des ADAC entstand, wurden mit dem ADAC Ambulanz-Dienst die medizinischen Leistungen über die Grenzen Deutschlands hinaus erweitert.

*insgesamt= Boden- und Lufttransporte

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