Mobil durch die Sommerferien mit dem ADAC Württemberg

© Frank Eppler

Am 21. Juli informierte der ADAC Württemberg bei einem Pressetermin am Stuttgarter Neckartor die Medien, wie die Fahrt in den Sommerurlaub für alle Reisenden möglichst stressfrei und sicher verlaufen kann. Wer in den Sommerferien bei einer Fahrradtour einen platten Reifen hat oder im Urlaub mit dem Fahrrad liegen bleibt, kann ab sofort auf die ADAC Fahrradpannenhilfe zählen. Denn seit Juni hilft der Mobilitätsclub seinen Mitgliedern auch dann, wenn sie mit dem Fahrrad aufgrund eines Defektes nicht mehr weiterfahren können. Dieser neue Service dient allen Radfahrerinnen und Radfahrern, die unterwegs Probleme mit Reifen, Kette, Bremsen oder Schaltung haben. „Als Mobilitätsdienstleister ist es unsere Aufgabe, alle Verkehrsteilnehmer zu unterstützen, ob sie mit dem Auto, dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs sind“, erklärte Carl-Eugen Metz, Vorstand für Verkehr und Umwelt. „Da immer mehr unserer Mitglieder auf das Fahrrad umsteigen, kommt der ADAC nun auch bei Defekten mit dem Fahrrad zu Hilfe.“

Seit Anfang Juni konnte der ADAC in der Region Württemberg bereits bei 101 Fahrradpannen weiterhelfen. „Überwiegend handelt es sich um Reifenpannen und Schäden an der Kette“, sagte Michael Prelop, Bereichsleiter der ADAC Straßenwacht in Württemberg. „Bisher sind die Rückmeldungen unserer Mitglieder durchweg positiv. Das zeigt, dass dieser Service notwendig ist und sehr gut angenommen wird.“

Straßenwachtfahrer Konstantinos Satrazanis, Carl-Eugen Metz (Vorstand für Verkehr und Umwelt, ADAC Württemberg), Michael Prelop (Leiter Pannenhilfe Württemberg), ADAC Stauberater Dieter Mäurer (v.l.)© Frank Eppler

Staugefahr zum Ferienbeginn

Über die Staustrecken und besten Reisetage für die Sommerferien in Baden-Württemberg informierte ADAC Stauberater Dieter Mäurer bei der Pressekonferenz. Der ADAC Württemberg erwartet zum Start der Sommerferien eines der staureichsten Wochenenden des Jahres. Für eine entspannte Fahrt in den Urlaub rät der Stauberater: „Bei der Streckenplanung sollte man immer einen Zeitpuffer einkalkulieren und sich auf Staus einstellen. Das heißt, gerade bei den aktuell sehr hohen Temperaturen genügend Getränke einpacken.“ Wichtig seien auch regelmäßige Pausen, um Unkonzentriertheiten bei langen Fahrten zu vermeiden. „Aus meiner Erfahrung passieren viele Unfälle, wenn sich ein Stau wieder auflöst. Hier gilt also besondere Vorsicht“, gibt Dieter Mäurer zu bedenken.

Vom 29. bis 31. Juli rechnet der ADAC Württemberg mit größeren Verzögerungen insbesondere auf der A 8 sowie an Baustellen. Die ersten Ausläufer der Reisewelle für den Sommerurlaub rollen bereits ab Donnerstagmittag auf den Autobahnen in Baden-Württemberg los. Deutlich bemerkbar macht sich das Staugeschehen dann am Freitag, der nach Einschätzung des ADAC der stauträchtigste Tag des Wochenendes werden dürfte.

In diesem Sommer zählt erneut der Albaufstieg zu den besonders staugefährdeten Autobahnstrecken in Baden-Württemberg. Auf der A 8 ist zwischen Aichelberg und Hohenstadt mit längeren Verzögerungen zu rechnen – Ursache ist die Blockabfertigung am Gruibinger Tunnel. „Dieser Abschnitt macht uns schon den ganzen Sommer Probleme, hier werden sich Staus nicht vermeiden lassen“, so Mäurer.

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