Reisen mit Kindern: Tipps für eine entspannte Autoreise mit dem Nachwuchs

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Nordbayern. Eine lange Fahrt in den wohlverdienten Urlaub kann zur Geduldsprobe werden – besonders mit Kindern im Fahrzeug. Damit die Reisen nicht in Stress ausarten, sollten Familien folgende Tipps beherzigen.

Reisen mit Kindern sollten gut geplant sein

Generell sollten Autofahrende mit Kindern im Auto nicht mehr als 500 Kilometer am Tag fahren. Auch die Einplanung von genügend Pausen ist wichtig, wenn möglich alle 90 Minuten. Damit der Nachwuchs einen Kontrast zur Autofahrt hat, sollten die angesteuerten Raststätten mit Kinderspielplätzen oder Spielecken ausgestattet sein, auf denen sich die Kleinen austoben können. Ein wichtiger Tipp für Eltern von Kleinkindern: Babys sollten unter keinen Umständen während der Fahrt gewickelt werden. Hierfür sollte immer ein Aufenthalt an einer Raststätte oder an einem Parkplatz genutzt werden.

Ist ein Kind unter 12 Jahre oder unterschreitet die Mindestgröße von 150 Zentimeter, muss es im Kindersitz gesichert werden. Bei der Auswahl des richtigen Modells sollten die Eltern auf eine passende Polsterung achten. Außerdem ist es wichtig, dass die Kinder eine bequeme Schlafposition finden können. Im ADAC Kindersitzberater finden Sie neben den aktuellen Testergebnissen weitere wichtige Hinweise zur Kindersicherung. Ein Hinweis, der selbstverständlich sein sollte: Gerade im Sommer sollten Kinder nie im Auto allein gelassen werden.

Die passende Verpflegung hebt sowohl bei Klein als auch Groß die Stimmung. Vor dem Reiseantritt sollten alle Beteiligten noch eine Kleinigkeit essen. Nicht tropfende oder krümelnde Lebensmittel werden als Proviant empfohlen. Kleinkinder sollten ausschließlich nur im Rahmen einer Pause gefüttert werden. Während der Fahrt besteht die Gefahr, dass sie sich bei einer starken Bremsung verschlucken oder sich mit Fläschchen oder Löffel verletzen.

Tee, Wasser oder Säfte sind ideale Reisegetränke, da diese keine Kohlensäure beinhalten und somit besser verträglich sind. Apropos: Falls der Magen doch einmal rebelliert, sollten Eltern immer eine Tüte griffbereit haben, am besten gleich mehrere. Ein weiterer Tipp: Statt sich vom Fahrer- oder Beifahrersitz aus ständig umdrehen zu müssen, um nach den Kindern zu schauen, empfiehlt sich die Montage eines zweiten Innenspiegels.

Um eine mögliche Langeweile zu bekämpfen, empfehlen sich immer klassische Ratespiele wie "Ich sehe was, was du nicht siehst". Tablet, DVD-Player, Laptop und Bücher können zwar Abhilfe schaffen, jedoch sollten Kinder nicht zu lange nach unten schauen, damit ihnen nicht übel wird. Auch Hörbücher sind eine beliebte Ablenkung für die kleinen Beifahrerinnen und Beifahrer. Weitere Spieletipps und Tipps für lange Autofahrten mit Kindern finden Sie unter https://www.adac.de/reise-freizeit/ratgeber/reisen-mit-kindern/autofahrt-kinder/.