Fahrradreise - 5 Tipps für die perfekte Planung

Ob Tourenplanung, Technik-Check oder Navigation - vor einer Fahrradreise sollte einiges beachtet werden.
Ob Tourenplanung, Technik-Check oder Navigation - vor einer Fahrradreise sollte einiges beachtet werden.© Pixabay

Fahrradurlaube liegen voll im Trend, denn das Reisen mit dem Rad bietet viele Vorteile: Bei kaum einer anderen Urlaubsform sind Sie so nachhaltig unterwegs, bringen den Kreislauf in Schwung, schonen die Gelenke und oft sogar das Portemonnaie.

  • Planung im Vorfeld ist da A und O

  • Fahrräder und Equipment checken

  • ADAC Fahrrad-Pannenhilfe hilfte bei Pannen mit Fahrrad, E-Bike oder Pedelec

Fünf Tipps für die nächste Fahrradreise

1. Routenplanung nicht unterschätzen

Wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte vorab entscheidende Fragen klären: Wohin soll es gehen? Ist das Terrain bergig oder flach? Handelst es sich um eine Individualreise oder ein Pauschalangebot eines Radreiseanbieters?

Generell gilt: Beim ersten Fahrradurlaub sollte das Ziel nicht zu hoch gesteckt werden, um sich oder Mitradelnde nicht gleich zu überfordern, denn sonst kommt die Freude am Fahren zu kurz. Außerdem sollten die Übernachtungen in der Hochsaison bereits vor dem Urlaub gebucht werden.

Abwechslungsreiche Touren finden Sie z.B. in der ADAC Rad- und Wanderbroschüre „Grenztouren“: Die kombinierten (E-)Fahrrad und Wanderausflüge führen von Lübeck im hohen Norden bis nach Bayern. Die kostenlose Broschüre sowie Hilfe bei der Tourenplanung gibt es in jeder ADAC Geschäftsstelle & Reisebüro oder im Internet auf www.adac.de/hth.

2. Fahrrad-Apps helfen bei Navigation

Für Radtouren gibt es mittlerweile zahlreiche Apps. Bei den meisten handelt es sich um Navigationshilfen. Diese sollten über aktuelles Kartenmaterial verfügen, das auch ohne Internetverbindung nutzbar ist und eine überzeugende Routenplanung liefern. Am besten laden Sie sich das gewünschte Kartenmaterial der Region schon vor der Reise auf Ihr Smartphone. Geeignet sind hier z.B. die Apps von Komoot oder Outdooractive. Auch die ADAC Trips-App bietet Tourentipps für Radler.

3. Fit in den Fahrradurlaub starten

Zur Vorbereitung empfiehlt es sich, über ein paar Wochen hinweg mehrmals pro Woche mindestens eine halbe Stunde am Stück Rad zu fahren. Wie viele Kilometer im Radurlaub pro Tag zu schaffen sind, hängt von der Strecke, dem Wetter, der eigenen Fitness, dem Körpergewicht und natürlich von Fahrrad sowie Gepäck ab. Fahrradtaschen helfen beim Verstauen der wichtigsten Utensilien. Dabei gilt: Möglichst mit leichtem Gepäck reisen!

4. Fahrrad-Check

Vor dem Start sollte das Fahrrad auf jeden Fall technisch überprüft werden. Die wichtigsten Komponenten für die Verkehrssicherheit des Rades sind die Bremsen, Schaltung, Beleuchtung und selbstverständlich die Kette. Diese wird bei einer längeren Tour stark strapaziert und sollte regelmäßig gereinigt und geölt werden.

5. Fahrrad-Zubehör nicht vergessen

Neben einem verkehrstüchtigen Rad gehört auch ein Fahrradhelm zur Grundausrüstung. Zudem ist es hilfreich, sich vorher mit seinem Bike vertraut zu machen, um z.B. in der Lage zu sein, einen Reifen zu flicken oder einen Fahrradschlauch zu wechseln. Daher gehören die wichtigsten Utensilien wie Flickzeug, Fahrradschlauch, Luftpumpe und Schaltauge mit ins Gepäck.

Fahrradpanne? Die Gelben Engel sind da

Die ADAC Fahrrad-Pannenhilfe ist jetzt für alle Mitglieder inklusive.

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Der ADAC hilft jetzt auch bei einer Panne mit dem Fahrrad

Seit Juni 2022 bietet der ADAC seinen Mitgliedern auch kostenlose Hilfe im Falle einer Fahrradpanne an. Die Gelben Engel der ADAC Fahrrad-Pannnenhilfe helfen dabei Radfahrern, die wegen Reifen-, Ketten-, Brems- oder Akkuproblemen nicht mehr weiterfahren können. Sollte die Reparatur nicht vor Ort möglich sein, werden der Transport zur nächsten geeigneten Werkstatt organisiert und bei Bedarf Gepäck oder Ladung mitgenommen.

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