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Der ADAC

Programm Kind und Verkehr

Kleiner Junge geht an der Hand seiner Eltern
© iStock.com/Halfpoint

Ein Programm für Eltern und Kinder im Vorschulalter

Kinder verhalten sich im Straßenverkehr anders als Erwachsene. Sie werden leicht übersehen, sind unberechenbar und müssen erst langsam lernen, den Gefahren des Straßenverkehrs zu begegnen.

Das Programm "Kind und Verkehr" des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und seiner Mitglieder, unter ihnen an vorderster Stelle der ADAC, zeigt Eltern, was sie beachten sollten, damit Kinder im Straßenverkehr sicher unterwegs sein können.

„Kind und Verkehr“ ist eine kostenlose Informationsveranstaltung, die ganzjährig für Bezugspersonen von Kindern im Vorschulalter angeboten wird.

Inhalte

Es stehen verschiedene Themenmodule zur Verfügung, aus denen den Wünschen und Bedürfnissen der Teilnehmer entsprechend ausgewählt werden kann.

Mögliche Themenschwerpunkte

  • Entwicklungsbedingte Einschränkungen der Verkehrstüchtigkeit von Kindern

  • Bewegungsmangel als Unfallursache

  • Gefahren / Grenzen im Wohnumfeld

  • Kinder zu Fuß unterwegs

  • Kinder als Mitfahrer im Auto

  • Kinder mit Spielfahrzeugen

  • Kinder mit dem Fahrrad unterwegs

  • Wichtige gesetzliche Bestimmungen

  • Die richtige Sicherung im Auto

  • Kinder alleine unterwegs

Hintergründe

Besonders für jüngere Kinder stellt der Straßenverkehr eine ständige Gefahr dar. Sie sind auf Rücksichtnahme und Hilfe aller Erwachsenen angewiesen, insbesondere jedoch ihrer Eltern: Diese sind das wichtigste und prägende Vorbild – auch bei allen Verhaltensweisen, die den Straßenverkehr betreffen.

Darum verunglücken Kinder

  • Die Entwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit und die Bewegungskoordination sind noch nicht abgeschlossen.

  • Ein Gefahrenbewusstsein gibt es kaum, die Konzentrationsfähigkeit bildet sich erst allmählich aus.

  • Kinder handeln impulsiv, ihre Aktionen und Reaktionen sind für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer kaum vorhersehbar.

  • Häufig werden Kinder nicht so beaufsichtigt, wie ihr Entwicklungsstand es eigentlich erfordert.

  • Mögliche Gefahrenquellen sind den Eltern oft unbekannt oder werden unterschätzt.

  • Spiel- und Aufenthaltsbereiche werden zu großzügig bemessen.

Wenn jüngere Kinder alleine unterwegs sind, so verunglücken sie im Straßenverkehr überwiegend nachmittags beim Spielen und meist in der unmittelbaren Umgebung der elterlichen Wohnung. Dort besteht offenbar ein trügerisches Sicherheitsgefühl.

Teilnahmemöglichkeiten

Wo können Veranstaltungen stattfinden?

Überall dort, wo mindestens acht Bezugspersonen von Kindern im Vorschulalter erreicht werden können:

  • in Kindergärten und Kindertagesstätten

  • in Familienbildungsstätten und Volkshochschulen

  • in Kirchengemeinden und Kulturvereinen

  • in Verbänden und Vereinen

  • in Eltern-Kind-Gruppen / Krabbel- und Spielgruppen, die in eine Trägerorganisation eingebunden sind

  • in Mütter- und Familienzentren

Die Veranstaltungen werden von speziell ausgebildeten ADAC Moderatoren durchgeführt.

Sie haben auch die Möglichkeit, sich als Gruppe (Mindestteilnehmerzahl 8 Personen) an Ihren ADAC Regionalclub zu wenden und einen Moderator anzufordern. Dabei entstehen Ihnen keine Kosten. Alle Teilnehmer erhalten zudem auch eine ausführliche Broschüre zur Nachbereitung zu Hause. Die Veranstaltungen sind für den Ausrichter und die Teilnehmer selbstverständlich kostenlos.

Informationen zu diesem Programm sowie zu Terminen erhalten Sie bei dem für Ihre Region zuständigen ADAC-Regionalclub:

Hansa
Hessen-Thüringen
Niedersachsen/Sachsen-Anhalt
Nordbaden
Nordbayern
Nordrhein
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Saarland
Sachsen
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Südbaden
Südbayern
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