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Tempolimit mit Schild „bei Nässe“: Wann gilt es?

Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google. Bild: © ADAC/Shutterstock

Manche Geschwindigkeitsbegrenzungen müssen Sie nur bei Nässe beachten. Darauf weist dann ein entsprechendes Verkehrszeichen hin. Aber ab wann gilt eine Straße als nass? Hier lesen Sie die Definition.

Definition von „nass“ und „feucht“

Wann genau das Zusatzschild „bei Nässe“ gilt, hat der Bundesgerichtshof (BGH) bereits vor vielen Jahren entschieden. Eine Fahrbahn ist demnach nass, wenn sich auf der Oberfläche erkennbar eine wenn auch nur dünne Wasserschicht gebildet hat, also die gesamte Fahrbahn mit einem Wasserfilm überzogen ist – und sei er noch so dünn. Das erkennen Sie in der Regel daran, dass das Fahrzeug vor Ihnen eine Sprühfahne bildet. Wegen ein paar einzelner Pfützen und Wasserlachen oder bei leichtem Regen gilt eine Straße also noch nicht als nass.

Ist die Fahrbahn hingegen nur feucht, müssen Sie die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht beachten. Eine feuchte Fahrbahn ist in der Regel daran zu erkennen, dass ihre Oberfläche sich dunkel verfärbt hat.

Hier finden Sie umfassende Informationen zu Verkehrsvorschriften in Deutschland

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