Der Test im Überblick
gut

Radfahrersicherheit an Kreuzungen: Saarbrücken

ADAC Testergebnis

Stadt Saarbrücken
Einwohner 180.966
Anzahl der Testrouten** 10
ADAC Urteil
+
Kreuzungen mit Ampeln
++
Kreuzungen ohne Ampeln
+
Grundstückszufahrten
o
** Die Anzahl der Testrouten orientiert sich an der Einwohnerzahl der Städte
++
sehr gut
+
gut
o
ausreichend
-
mangelhaft
--
sehr mangelhaft

Allgemeine Daten zu Saarbrücken

Einwohner 180.966
Gesamtlänge der Routen rund 36 Kilometer
Route 1 Trarbacher Platz 3 – Saar Stahlbau GmbH, Hüttenstraße
Route 2 Deutschherrnstraße 26 – Deutsch-Französisches Gymnasium, Halbergstraße
Route 3 Bergstraße 61 – Parallelstraße/ Lebacher Straße
Route 4 Augustinerstraße 6 – Obertorstraße/ Mainzer Straße
Route 5 Thüringer Straße 2 – Saarbasar, Breslauer Straße
Route 6 Nauwieserstraße 19 – Universität, Campus
Route 7 Hauptbahnhof – Am Hof/ Steinbachstraße
Route 8 Hauptbahnhof – Metzer Straße/ Südring
Route 9 Saarlandradweg/ Bismarckbrücke – Luisenthaler Brücke
Route 10 Saarlandhalle, An der Saarlandhalle – Zweibrücker Straße 16

Stärken / Schwächen

Stärken Schwächen
Kreuzungen und Einmündungen mehrheitlich ohne Mängel - größtenteils im Mischverkehr (ohne gesonderte Radwege) Bei der Überquerung von stark befahrenen Straßen teilweise keine Hilfen wie etwa Mittelinseln oder Ampeln (Beispiel: Hofstraße bei Überquerung Helgenbrunnen)
Ampeln für Radfahrer öfters früher grün als für Kfz-Verkehr Haltelinien für Radfahrer mehrheitlich weniger als drei Meter vor der Kfz-Haltelinie – Radfahrer damit von Autofahrern leicht zu übersehen (Beispiel: Hochstraße/ Käthe-Kollwitz-Straße); vereinzelt sogar lediglich auf Höhe der Kfz-Haltelinie
Haltelinien für Radfahrer öfters mindestens drei Meter vor der Kfz-Haltelinie – Radfahrer damit gut im Blickfeld der Autofahrer (Beispiel: Hubert-Müller-Straße/ Viktor-Tesch-Allee in Form einer Aufstellfläche) Ampeln teilweise nur mit Fußgänger-Signal
Parallel zur Straße geführte Radwege über Kreuzungen und Einmündungen mehrheitlich nicht mehr als zwei Meter abgesetzt – Radfahrer damit gut im Blickfeld abbiegender Autofahrer (Beispiel: Metzer Straße/ Zufahrt Dt.-Französischer Garten) Ampeln für Radfahrer mehrheitlich nicht früher grün als für Kfz-Verkehr
Radwege an Kreuzungen und Einmündungen mehrheitlich auf Fahrbahnniveau abgesenkt (Beispiel: Mainzer Straße Ecke Rosenstraße in Form einer Radwegüberfahrt) Radwege über Kreuzungen und Einmündungen teilweise mehr als zwei Meter von der Straße abgesetzt (vereinzelt sogar mehr als fünf Meter) und damit für abbiegende Autofahrer schwer erkennbar
Keine Kreuzungen mit schlechten Sichtbeziehungen durch feste Einbauten oder Bewuchs; teilweise Einsatz von Pollern zur Sicherstellung der Sichtbeziehung (Beispiel: Mainzer Straße Ecke Uhlandstraße) Viele Grundstückszufahrten mit Sichteinschränkungen (Beispiel: im Verlauf der Scheidter Straße zwischen Haus-Nr. 69 und 89)*
Sehr wenige Radwegabsenkungen bei Grundstückszufahrten*

* Im Vergleich der Teststädte

  1. §       Die genannten Stärken und Schwächen stellen das durchschnittliche Ergebnis über alle Testrouten der Stadt hinweg dar. Die Kreuzungen wurden ausschließlich in Fahrtrichtung bewertet.
  2. §        Die verwendeten Formulierungen zur quantitativen Beschreibung von Stärken und Schwächen begründen sich in den folgenden Erfüllungsgarden der einzelnen Aussagen: „immer/alle“ =100%, „nahezu alle“ <100% bis ≥95%, „mehrheitlich/größtenteils“ <95% bis >50%,  „öfters“ ≤50% bis ≥20%, „teilweise“ <20% bis ≥10%, „vereinzelt/einzelne“ <10% bis >0%, „nie/keine“ =0%.

Der Test im Überblick