Kostenvergleich: Elektroauto, Plug-in-Hybrid, Benziner oder Diesel. Was ist günstiger?

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Von Jochen Wieler

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Frau informiert sich am Computer über Fahrzeugdaten zum Autokauf
Moderner Elektroantrieb oder klassischer Verbrennungsmotor? Wichtig sind die Gesamtkosten© Shutterstock/Rawpixel.com

Heute gibt es mehr Auswahl an bezahlbaren Elektroautos als vor ein paar Jahren. Zudem sinken die Preise. Doch wie sieht es mit den Gesamtkosten aus? Der ADAC hat berechnet, welche Antriebsart am günstigsten kommt: Elektroautos, Plug‑in-Hybride oder Verbrenner.

  • Gesamtkosten entscheidend, nicht der Kaufpreis

  • Wertverlust ist bei jeder Antriebsart der größte Kostentreiber

  • Rabatte und Preissenkungen bei E-Autos

Diesel oder Benziner? Diese ideologische Frage teilte jahrelang die Stammtische in zwei Lager. Doch inzwischen ist alles etwas komplizierter, denn jetzt reden auch noch die Fans der Elektrofahrzeuge und Plug‑in-Hybride mit: Sie schwärmen vom tollen Abzug und von emissionsfreier Fahrt. Doch rechnen sich Elektroautos auch? Gerade in Zeiten enorm gestiegener Spritpreise stellt sich diese Frage.

E-Autos: Gesamtkosten entscheiden

Frontansicht des Cupra Born
Der elektrische Cupra Born ist eine Alternative zum Seat Leon© Cupra

Die Spezialisten des ADAC haben im April 2026 nachgerechnet, ob sich der Umstieg auf ein Elektroauto oder einen Plug‑in-Hybrid wirtschaftlich lohnt. Ein einheitliches Bild ergibt sich hier nicht: Nimmt man alle Kosten eines Autos zusammen, vom Kaufpreis über sämtliche Betriebs- und Wartungsaufwände bis zum Wertverlust, liegen je nach Modell mal Benziner oder Diesel vorn, mal gewinnt die E-Version den Kostenvergleich.