Allgemeine Daten zum Suzuki Vitara 1.5 Dualjet Hybrid Comfort+ ALLGRIP AGS (ab 07/24)

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Testergebnis

Mai 2025

Karosserie/Kofferraum

3,0

Innenraum

3,1

Komfort

3,4

Motor/Antrieb

2,8

Fahreigenschaften

2,8

Sicherheit

2,2

Umwelt/EcoTest

2,9

ADAC Urteil Autotest

2,8

Autokosten

2,5

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Stärken

  • gutes Platzangebot und leichter Einstieg vorn, harmonische Zusammenarbeit von E-Maschine und Verbrenner bei moderatem Fahrstil, sichere Fahreigenschaften

Schwächen

  • mäßige Verarbeitung, veraltetes Infotainment, hohes Geräuschniveau, träges automatisiertes Schaltgetriebe, Schwächen bei Fahrerassistenzsystemen, happiger Preis

Fazit zum Suzuki Vitara 1.5 Dualjet Hybrid Comfort+ ALLGRIP AGS (ab 07/24)

Der Suzuki Vitara gilt als feste Größe auf Deutschlands Straßen. Ende der Achtziger kam er als rustikaler Geländewagen mit drei Türen auf den Markt. In der Vergangenheit gab es ihn unter anderem als Cabrio, Langversion und Grand Vitara. Über die Jahre fanden immer mehr Annehmlichkeiten Einzug, sodass der Japaner spätestens seit 2015 ein SUV mit guten Alltagsqualitäten ist. 2024 bekam die aktuelle Modellgeneration ihr zweites Facelift. Zwei Antriebe stehen zur Wahl: Der 1.4 Boosterjet als 48-V-Mild-Hybrid und der 1.5 Dualjet als Voll-Hybrid – beide Aggregate lassen sich mit einem Allradantrieb kombinieren. Entweder schaltet sich die Hinterachse bei Bedarf selbstständig zu oder wird manuell aktiviert - sogar mit Differenzialsperre. Damit sieht der Vitara nach wie vor nicht nur nach Offroad aus, sondern bringt auch eine gewisse Geländetauglichkeit mit. Die Preise beginnen bei 27.100 Euro – zum Test tritt das Topmodell für mindestens 35.450 Euro an. Serienmäßig an Bord ist im Wesentlichen alles, was man braucht. Aber das träge Bediensystem und die Abstimmung der Fahrerassistenzfunktionen, insbesondere das ACC und der Lenkassistent, können mit den Top-Kontrahenten bei Weitem nicht mithalten. Bewegt werden möchte der Japaner gemütlich bei moderatem Tempo – dann lässt es sich auch mit dem Komfort aufgrund des recht straffen Fahrwerks gut leben und die E-Maschine überbrückt gekonnt die langen Schaltpausen des automatisierten Schaltgetriebes. Ein flotter Fahrstil hingegen treibt den Verbrauch nicht nur schnell in die Höhe, sondern sorgt auch für eine enorme Geräuschkulisse. Ohnehin bremst das träge Getriebe sämtlichen Fahrspaß vehement ein. Die Fahreigenschaften sind aber durchwegs sicher und der Vitara bleibt stets gut beherrschbar. Es ist kein Geheimnis, dass der Japaner technisch in die Jahre gekommen ist. Sein komplett neu entwickelter, voll elektrischer Nachfolger – der e Vitara – steht aber schon in den Startlöchern. Ab Oktober 2025 soll er auf einem vergleichbaren Preisniveau starten.

Der ausführliche Testbericht zum Suzuki Vitara 1.5 Dualjet Hybrid Comfort+ ALLGRIP AGS (ab 07/24) als PDF.

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Technische Daten des Suzuki Vitara 1.5 Dualjet Hybrid Comfort+ ALLGRIP AGS (ab 07/24)

36.050 €

Grundpreis

5,6 l/100 km

Verbrauch

85 kW (116 PS)

Leistung

1462 ccm

Hubraum

Allgemein

Motor und Antrieb

Maße und Gewichte

Karosserie und Fahrwerk

Messwerte Hersteller

Sicherheitsausstattung

Herstellergarantien

Preise und Ausstattung

Testergebnisse von ähnlichen Autos

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Suzuki Vitara 1.5 Dualjet Hybrid
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ADAC Urteil Autotest

Autokosten

Aktuelle Auswahl
Suzuki Vitara 1.5 Dualjet Hybrid
2,8
2,5

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

sehr gut

0,6 - 1,5

gut

1,6 - 2,5

befriedigend

2,6 - 3,5

ausreichend

3,6 - 4,5

mangelhaft

4,6 - 5,5

Laufende Kosten

Individuelle Berechnung

Fahrzeugpreis

36.050 €

Informationen zur Berechung

752

/ Monat

60,2 ct

/ km

Wertverlust

396 €

Betriebskosten

142 €

Fixkosten

132 €

Werkstattkosten

81 €

Kosten Steuer und Versicherung

KFZ-Steuer pro Jahr ohne Steuerbefreiung96 €
Typklassen (KH/VK/TK)14/19/18
Haftpflichtbeitrag 100%1.113 €
Vollkaskobetrag 100% 500 € SB1.472 €
Teilkaskobeitrag 150 € SB424 €

Rückrufe & Mängel des Suzuki Vitara

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Was ist die Pannenstatistik?

In der ADAC Pannenstatistik sieht man, welche Fahrzeuge sich im Alltag als zuverlässig erweisen und wo öfter der Pannenhelfer gefragt ist. Außerdem bekommt man interessante Einblicke darüber, welche Teile am Auto besonders häufig Probleme verursachen.

mehr zur Pannenstatistik Methode

ADAC Ecotest

Der ADAC Ecotest hilft, die Umweltfreundlichkeit von Fahrzeugen zu bewerten. Untersucht werden dabei der Verbrauch/CO₂-Ausstoß und die gesetzlich limitierten Schadstoffe wie etwa Kohlenmonoxid oder Stickoxide. Im ADAC Ecotest können nur dann die maximal fünf Sterne erreicht werden wenn ein Fahrzeug sowohl im Verbrauch wie auch bei den Schadstoffen sehr gut abschneidet.

Ecotest-Gesamtergebnis

Ecotest Urteil
Gesamtpunktzahl62 Punkte
Schadstoffe34 Punkte
C0228 Punkte
Testdatum03/2025

Ecotest im Detail

Verbrauch5,60 / 6,4 l/100km / kWh/100km(Herstellerangaben/ ADAC Ecotest)
ADAC Testverbrauch5,2 / 5,6 / 8,4 l/100km / kWh/100km(Innerorts / Außerorts / Autobahn)
C02-Ausstoß- / 165 g pro km (Herstellerangaben/ ADAC Ecotest (WTW))
Schadstoffe (ADAC EcoTest)

HC: 32 mg/km

CO: 2676 mg/km

NOx: 4 mg/km

Partikelmasse: 0,2 mg/km

Partikelanzahl: 2,15537 10/km

Leistung85 kW
Hubraum1462 ccm
SchadstoffklasseEuro 6e (WLTP) 36EA
MotorartH
Max.Drehmomentn.b. Nm bei 4400 U/min

Hier finden Sie die detaillierten Information zur Testmethode für diesen Ecotest.

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Fazit

Der Kraftstoffverbrauch des Suzuki Vitara 1.5 Dualjet Hybrid mit Allradantrieb und automatisiertem 6-Gang-Schaltgetriebe liegt im ADAC Ecotest bei für einen Vollhybriden recht hohen 6,4 l Super pro 100 km. Damit verbunden ist eine CO2-Bilanz von 165 g pro km, die ihm 28 der erreichbaren 60 Punkte in der Kategorie CO2 des Ecotests einbringt. Innerorts liegt der Verbrauch bei 5,2 l, außerorts bei 5,6 l und auf der Autobahn bei hohen 8,4 l Super pro 100 km. Bei moderatem Tempo kann man den Vitara also recht sparsam fahren – insbesondere, wenn man nur behutsam beschleunigt und verzögert. Dann kann das Hybridsystem seine Stärken ausspielen, indem es mit der zurückgewonnen Bremsenergie kurze Distanzen rein elektrisch zurücklegt und dabei den Verbrenner abschaltet. Auf der Autobahn und bei hoher Last bringt das Hybridsystem im Sinne der Verbrauchseinsparung aber nicht mehr viel – ganz im Gegenteil, man schleppt die rund 70 kg zusätzliche Masse der Technik permanent mit. Der Vergleich zum Vitara mit 1.4 Boosterjet-Aggregat inklusive 48-V-Hybridsystem und 6-Gang-Handschaltung, welcher sich vor vier Jahren im ADAC Ecotest beweisen musste, zeigt, dass tatsächlich die Vorteile des Antriebskonzepts nur bei moderatem Tempo punkten: In der Stadt werden im Vergleich 0,5 l Super weniger verbraucht, außerorts sind es nur noch 0,2 l weniger und auf der Autobahn sogar 0,4 l mehr.Die Schadstoffanteile im Abgas des nach Euro 6e-Norm eingestuften Vitara 1.5 Dualjet Hybrid sind weitgehend gering, allerdings ergibt sich ein deutlich erhöhter CO-Ausstoß im anspruchsvollen Autobahn-Zyklus. Das kostet Punkte im ADAC Ecotest in der Kategorie Schadstoffe, sodass der Japaner nur 34 von 50 Punkten erhält. Damit landet er insgesamt bei 62 Zählern und nur drei Sternen im Ecotest.

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