Zurück zur Suche

Hyundai IONIQ 5 (Modell ab 2021)

Guter Insassenschutz, gute Sicherheitsassistenten, Schwächen im Fußgängerschutz.
Guter Insassenschutz, gute Sicherheitsassistenten, Schwächen im Fußgängerschutz.

Crashtest - Gesamtergebnis

mit Serienausstattung

88 %
circle-diagram
Erwachsene Insassen

86 %
circle-diagram
Kin­der

63 %
circle-diagram
Ungeschützte Ver­kehrs­teil­nehmer

88 %
circle-diagram
Sicher­heits­assisten­ten

Das Fahrzeug ist mit Gurtkraftbegrenzern, Gurtstraffern, Kopfairbags sowie optischen und akustischen Gurtwarnern in der ersten und zweiten Sitzreihe mit Sitzplatzbelegungserkennung ausgestattet. In der ersten Sitzreihe sind zusätzlich Seitenairbags verbaut. Zwischen den Sitzen ist ein Zentralairbagsystem installiert, das die vorderen Insassen gegeneinander schützt. Der Insassenschutz ist gut, das Verletzungsrisiko für Erwachsene sehr gering bis gering, für Kinder ebenfalls sehr gering bis gering. Es sind ISOFIX-Halter an den beiden äußeren Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe montiert mit i-Size-Kennzeichnung. Die gegurtete Montage auf dem Beifahrersitz und auf dem mittleren Sitzplatz im Fond ist für vom Hersteller zugelassene Sitze unkritisch. Der Frontairbag auf der Beifahrerseite ist deaktivierbar. Der Hyundai IONIQ 5 ist mit einem autonomen Notbremsassistenten mit Erkennung ungeschützter Verkehrsteilnehmer, mit aktivem Spurhaltesystem, mit einem automatischen Geschwindigkeitsassistenten und mit einer Fahreraufmerksamkeitserkennung serienmäßig ausgestattet. Eine Multikollisionsbremse und ein e-Call-Notrufsystem sind serienmäßig an Bord. Ein ISO-konformes Rettungsdatenblatt („Rettungskarte“) steht zur Verfügung.

Icon Insassenschutz

Erwachsene Insassen

Mit Serienausstattung 33,8 von 38 Punkten
88 %
circle-diagram
Erwachsene Insassen

Die Fahrgastzelle des IONIQ 5 blieb beim versetzten Frontalcrashtest stabil. Die Dummy-Werte zeigten einen guten Schutz der Knie und Oberschenkel von Fahrer und Beifahrer. Hyundai zeigte, dass den Beinen von Insassen unterschiedlicher Größe und auf verschiedenen Sitzpositionen ein ähnliches Schutzniveau geboten wird. Die Analyse der Verzögerung des entgegenkommenden Barrierewagens während des Tests und die Analyse der verformbaren Barriere nach dem Test ergaben, dass der IONIQ 5 bei einem Frontalaufprall ein gutmütiger Aufprallpartner wäre. Bei dem Test gegen eine starre Barriere über die gesamte Breite wurden alle kritischen Körperbereiche des Fahrers gut und die des hinteren Insassens zumindest ausreichend geschützt. Sowohl beim Seitencrashtest als auch beim härteren seitlichen Pfahlanprall waren alle kritischen Körperbereiche gut oder ausreichend geschützt.
Der IONIQ 5 verfügt über einen Mittelairbag in der ersten Sitzreihe, der bei einem Seitenaufprall die Verletzungen der Insassen mildert. Im Test von Euro NCAP funktionierte der Airbag gut und schützte die Köpfe der Dummys gut. Die Begrenzung des Ausmaßes, in dem ein Körper bei einem Seitenaufprall auf die andere Seite des Fahrzeugs geschleudert wird, wurde als gering eingestuft. Die Tests an den Vordersitzen und Kopfstützen zeigten einen guten Schutz gegen Schleudertraumata im Falle eines Heckaufpralls. Eine geometrische Analyse der Rücksitze ergab ebenfalls einen guten Schleudertrauma-Schutz. Der IONIQ 5 verfügt serienmäßig über ein Notrufsystem, das im Falle eines Unfalls die Rettungsdienste alarmiert. Außerdem bremst das Auto nach einem Aufprall, um einen Sekundäraufprall zu verhindern.

Frontalcrash fahrende BarriereFrontalcrash fahrende Barriere

Frontalcrash fahrende Barriere 6,6 von 8 Punkten

Front volle Überdeckung

Front volle Überdeckung 7,8 von 8 Punkten

(50 km/h, 100% Überdeckung)
Seite

Seite 6 von 6 Punkten

(50 km/h)
Pfahl

Pfahl 5,9 von 6 Punkten

(32 km/h)
FarsideFarside

Farside 3,4 von 4 Punkten

Heck

Heck 3,1 von 4 Punkten

(HWS-Schutz, 16 km/h und 24 km/h)

Rettung 1,0 von 2 Punkten

Icon Kindersicherheit

Kin­der

Mit Serienausstattung 42,6 von 49 Punkten
86 %
circle-diagram
Kin­der

Im versetzten Frontalcrashtest war der Schutz der beiden Kinderdummys für alle Körperregionen gut oder ausreichend. Beim Seitencrashtest war der Schutz für alle kritischen Körperbereiche gut. Der Beifahrer-Airbag kann deaktiviert werden, um die Verwendung eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes dort zu ermöglichen. Der Fahrer erhält klare Informationen über den Status des Airbags. Alle Kinderrückhaltesysteme, für die der IONIQ 5 ausgelegt ist, konnten ordnungsgemäß im Fahrzeug installiert und angewandt werden.

Kinder Front

Kinder Front 15,6 von 16 Punkten

(64 km/h )
Kinder Seite

Kinder Seite 8 von 8 Punkten

(50 km/h)

Sicherheitsausstattung 7,0 von 13 Punkten

Einbauprüfung 12 von 12 Punkten

Icon Fussgängerschutz

Ungeschützte Ver­kehrs­teil­nehmer

Mit Serienausstattung 34,4 von 54 Punkten
63 %
circle-diagram
Ungeschützte Ver­kehrs­teil­nehmer

Der Schutz, den die Motorhaube dem Kopf eines angefahrenen Fußgängers bietet, war meist gut oder ausreichend. Schlechte Ergebnisse wurden an der Unterseite der Windschutzscheibe (Windlauf) und an den steifen A-Säulen festgestellt. Der Stoßfänger schützte die Beine des Fußgängers an allen Teststellen gut. Der Schutz des Beckens war jedoch schlecht, so dass der IONIQ 5 in diesem Bereich der Bewertung keine Punkte erhielt. Das autonome Notbremssystem des IONIQ 5 erkennt ungeschützte Verkehrsteilnehmer und andere Fahrzeuge. Die Reaktion des Systems auf Fußgänger war ausreichend, die Reaktion auf Radfahrer war gut, wobei Kollisionen in den meisten Testszenarien vermieden oder abgemildert wurden.

Fußgänger Kopfaufprall 14,5 von 24 Punkten

(Frontaufprall bei 40 km/h)

Fußgänger Beckenaufprall 0,0 von 6 Punkten

(Frontaufprall bei 40 km/h)

Fußgänger Beinaufprall 6 von 6 Punkten

(Frontaufprall bei 40 km/h)

Notbremsassistent Fußgängererkennung 5,7 von 9 Punkten

Notbremsassistent Radfahrererkennung 8,2 von 9 Punkten

Icon Sicherheitssysteme

Sicher­heits­assisten­ten

Mit Serienausstattung 14,2 von 16 Punkten
88 %
circle-diagram
Sicher­heits­assisten­ten

Eine Gurtwarnung für die vorderen und hinteren Sitze ist Serienausstattung. Ein Fahrerüberwachungssystem kontrolliert die Lenkeingaben auf Anzeichen von Ermüdung. Das autonome Notbremssystem zeigte bei Tests zur Reaktion auf andere Fahrzeuge eine gute Leistung. Als Option ist ein erweitertes AEB-System erhältlich, das in zusätzlichen Situationen wie bei Rückwärtsfahrt Schutz bietet, dieses System wurde aber nicht in die Bewertung einbezogen. Die Geschwindigkeitslimitierung erfolgt durch ein System, das den Fahrer über die örtliche Höchstgeschwindigkeit informiert und den Geschwindigkeitsbegrenzer automatisch auf die entsprechende Geschwindigkeit einstellen kann. Ein Fahrspurassistenzsystem korrigiert sanft den Kurs eines Fahrzeugs, das von der Fahrspur abweicht, und greift auch in kritischeren Situationen ein.

Insassensüberwachung 2,7 von 3 Punkten

(2 Pkt. für Gurtüberwachung, 1 Pkt. für Müdigkeitserkennung)

Geschwindigkeitsbegrenzer 2,5 von 3 Punkten

(1,5 Pkt. für Informationssystem und 1,5 Pkt. für aktive Systeme)

Notbremsassistent 5,8 von 6 Punkten

Spurverlassenswarner 3,3 von 4 Punkten

Verletzungsrisiko

Sehr gering
Gering
Mittel
Hoch
Sehr hoch