Transporter oder Kleinbusse kann man auch als Lkw zulassen. Damit sparen Halter oft bei der Kfz-Steuer. Welche Regeln gelten. Eintragung in den Fahrzeugpapieren ist ausschlaggebend für die Kfz-Steuer Lkw-Steuer meist günstiger als Pkw-Steuer Versicherung kann trotz Steuer-Ersparnis teurer sein Wann kann man einen Pkw als Lkw zulassen? Viele Fahrzeuge, wie zum Beispiel VW-Bus, Mercedes Vito oder vergleichbare Modelle, können als Pkw, aber auch als Transporter genutzt werden. Dient das Fahrzeug ab Werk hauptsächlich der Personenbeförderung, sind für eine Lkw-Zulassung technische Änderungen erforderlich. Für die Zulassung als Lkw muss man zum Beispiel die hinteren Sitzbänke und Sicherheitsgurte dauerhaft entfernen sowie eine Abtrennung zur Ladefläche einbauen. Muss ein Sachverständiger den Lkw-Umbau abnehmen? Für die Änderung der Fahrzeugpapiere ist das Gutachten amtlich anerkannter Sachverständiger oder Technischer Dienste erforderlich. Vor einem Umbau sollte man daher mit einer oder einem Sachverständigen Kontakt aufnehmen, um zu klären, was an technischen Änderungen notwendig ist. Was ist der Unterschied zwischen Pkw- und Lkw-Steuer? Die Kfz‑Steuer für Pkw richtet sich unter anderem nach Hubraum, Antriebsart und CO₂‑Ausstoß. Bei Lkw wird die Kfz‑Steuer nach dem zulässigen Gesamtgewicht berechnet. Das kann günstiger sein als bei einem vergleichbaren Pkw. Kann ich einen Pkw als Lkw versichern? Bei der Kfz-Steuer wird es mit der Zulassung als Lkw meist günstiger. Anders kann das bei der Versicherung sein. Daher sollte man vor dem Umbau und der Zulassung als Lkw prüfen, welche Auswirkungen die Änderung der Fahrzeugart auf die Höhe der Versicherungsprämie hat. Es kann durchaus sein, dass die Versicherung als Lkw unverhältnismäßig teurer wird.