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MINI (ab 2006)

MINI (ab 2006)

Keiner ist besser

Zumindest in der ADAC-Pannenstatistik. Denn der kleine Bayer liegt seit Jahren an der Spitze in der Kleinwagenklasse. Übernommen vom Vorgänger wurden die hohe Sicherheit, das go-kart-ähnliche Fahrverhalten und der stylische, kultige Auftritt. Geblieben sind aber auch der kleine Kofferraum und das sehr geringe Platzangebot auf den Rücksitzen. Die Motoren stammen dagegen jetzt aus einer Allianz mit dem Peugeotkonzern, sie sind laufruhiger und leistungsstärker, aber gleichzeitig auch sparsamer. Die Palette reicht vom 55 kW starken Einstiegsmotor bis zum turbobefeuerten Cooper S mit bis zu 184 PS. Die angebotenen Diesel mit Hubräumen von 1,6 und 2,0 l leisten zwischen 66 kW und 105 kW. Neben der dreitürigen Schräghecklimousine wird der Mini auch als Cabrio und Kombiversion "Clubman" angeboten.

Stärken und Schwächen

Stärken Schwächen
vorn bequemer Zustieg und viel Platz hohe aktive-/passive Sicherheit sehr handliches Fahren durchzugsstarke Motoren hinten Zustieg und Platz beengt kleiner Kofferraum hohe Preise

Download des Tests im Detail

Modellgeschichte: MINI (ab 2006)

5/2001
Modelleinführung des dreitürigen Kleinwagen mit zwei Motorvarianten: Mini One (66 kW/90 PS) und Mini Cooper (85 kW/115 PS) wahlweise mit 5-Gang-Schaltgetriebe oder mit stufenlosem Automatikgetriebe; ABS, Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbag serienmäßig; ESP und Kopfairbags gegen Aufpreis erhältlich

1/2002
Einführung des Topmodells Mini Cooper S (120 kW/163 PS) mit 6-Gang-Schaltgetriebe

4/2003
Neuer zusätzlicher Motor: Mini One Diesel (55 kW/75 PS) mit 6-Gang-Schaltgetriebe

7/2004
Modelleinführung der Cabrio-Variante mit gleichen Benzinmotoren wie Schrägheckmodell

7/2004
Modifizierter Motor bei Mini Cooper S (jetzt 125 kW/170 PS)

9/2004
Modelleinführung des Cabrio-Topmodells Cooper S (125 kW/170 PS)

1/2005
Cooper S auch mit 6-Gang-Automatikgetriebe erhältlich

10/2005
Neuer Motor: Mini One Diesel (65 kW/88 PS) ersetzt Mini One Diesel (55 kW/75 PS)

11/2006
Modellwechsel und neue Motoren für Mini Limousine (Schrägheckmodell): Mini Cooper (88 kW/120 PS) und Mini Cooper S (128 kW/175 PS); Kopfairbags serienmäßig; Mini Cabriolet wird unverändert weitergebaut

8/2006
Mini One Diesel eingestellt

11/2007
Modelleinführung Mini Clubman mit Schwingtüren hinten und klappbare Doppeltür rechts; Motorvarianten: Mini Cooper Clubman (88 kW/120 PS), Mini Cooper S Clubman (128 kW/175 PS) und Mini Cooper Diesel Clubman (80 kW/110 PS); Ausstattung wie Mini Limousine

3/2007
Einführung von verbrauchs- und emissionsmindernde Maßnahmen mittels Bremsenergie-Rückgewinnung, Auto Start-Stop Funktion und Schaltpunktanzeige (nur Mini Limousine)

4/2007
Neue zusätzliche Motoren für Mini Limousine: Mini One (70 kW/95 PS) und Mini Cooper Diesel (80 kW/110 PS)

8/2008
Einführung Topmodell Mini John Cooper Works (155 kW/211 PS) für Mini Limousine und Clubman; Modell Mini Cabrio eingestellt

3/2009
Neue zusätzliche Motorvariante für Mini Limousine: Mini One (55 kW/75 PS); Neue zusätzliche Motorvariante für Mini Clubman: Mini One Clubman (70 kW/95 PS); Neuauflage der Baureihe Mini Cabrio mit drei Modellvarianten: Mini Cooper Cabrio (88 kW/120 PS), Mini Cooper S Cabrio (128 kW/175 PS) und Mini John Cooper Works Cabrio (155 kW/211 PS); Ausstattung wie Mini Limousine und Clubman

8/2009
Mini Cooper S erfüllt Schadstoffklasse Euro5

9/2009
Neue zusätzliche Motorvariante für Mini Limousine: Mini One Diesel (66 kW/90 PS)

3/2010
modifizierte Motorvarianten (alle Motoren erfüllen Schadstoffklasse Euro5)

8/2010
Leichte Modellpflege für alle Baureihen

9/2010
Modelleinführung der vierten Baureihe Mini Countryman, Motorvarianten identisch mit Mini Clubman, Modelle Countryman Cooper S und Cooper D optional mit permanenten Allradantrieb "ALL4" erhältlich

10/2011
Modelleinführung der fünften Baureihe Mini Coupé mit vier Motorvarianten: Mini Cooper (90 kW/122 PS), Mini Cooper S (135 kW/184 PS), Mini John Cooper Works (155 kW/211 PS) und Mini Cooper SD (105 kW/143 PS)

Pannen und Mängel: MINI (ab 2006)

Allgemein Mit der zweiten Auflage des erfolgreichen Minis (Typ R55-R57) ist der Mini etwas gewachsen und in vielen techn. Details (Fahrwerk hinten, Motoren etc. ) spürbar aufgewertet worden.
In der ADAC Pannenstatistik 2010 belegt er unangefochten den ersten Platz der Kleinwagenklasse und demonstriert damit seine überdurchschnittliche Pannensicherheit.
Bei der HU fallen doch noch einige Punkte deutlich auf. Die Motoren neigen überdurchschnittlich oft zu Ölverlust und die Lichtanlage wird ebenfalls öfters beanstandet.
Allgemeine Elektrik Häufige Batterieschäden (Benziner 2007 bis 2009) - Abhilfe: keine Angaben,
einige defekte Lichtmaschinen (Generatoren) (2007)
Antrieb Ausgehängte Schaltgestänge (Benziner bis 2007) - Abhilfe: Mehrere Änderungen
Einspritzanlage Div. Fehlfunktionern des Motormanagements (Benziner bis 2009) - Abhilfe: Motorsoftwareupdates
Motor Vereinzelte Fälle Steuerkettenschäden (Benziner bis 2007) - Abhilfe: keine Angaben
Rückrufe 03/2008: Falscher Stabilisator an der Hinterachse von Clubmanmodellen mit Sportfahrwerk (Sonderausstattung SA226) aus dem Bauzeitraum Juli bis Okt. 2007 führt zu möglicherweise unerwarteten Fahrverhalten in bestimmten Fahrsituationen. Bei den 90 betroffenen Fahrzeugen in D. werden die Stabis mit 18mm Durchmesser gegen Bauteile mit 17 mm Durchmesser getauscht.