Kroatien-Rundreise voller Naturwunder: Route der Nationalparks in drei Etappen

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Von Redaktion

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Wasserfälle im Krka Nationalpark
Erfrischender Zwischenstopp: Die Wasserfälle im Krka-Nationalpark sind ein echtes Natur-Highlight© iStock.com/_jure

Von Zagreb über die Plitvicer Seen und Zadar bis Šibenik: Dieser Kroatien-Roadtrip verbindet die Hauptstadt mit Nationalparks, dem Landesinneren und traditionsreichen Städten an der Adriaküste. Auf rund 400 Kilometern führt die Route bis Dalmatien.

  • Zagreb und kroatische Küstenstädte entdecken

  • Plitvicer Seen und eindrucksvolle Natur erleben

  • Adriaküste und Dalmatien kennenlernen

Die Kroatien-Autoreise von Zagreb nach Šibenik verbindet unterschiedliche Regionen und Landschaftsräume auf einer Route. Von der Hauptstadt Zagreb führt der Roadtrip zunächst in den Nationalpark Plitvicer Seen mit seinen 16 kaskadenförmig angeordneten Seen und weiter durch das kroatische Bergland in Richtung Adriaküste. Entlang der Strecke liegen Naturhighlights wie der Krka-Nationalpark mit sieben Wasserfällen. Über Zadar mit seiner historischen Altstadt und mediterranen Atmosphäre führt der Weg schließlich nach Šibenik in Dalmatien. Besonders reizvoll ist auch die Panoramastraße am Meer zwischen Zadar und Šibenik.

Damit genug Zeit bleibt, die einzelnen Etappen zu genießen, empfiehlt sich dieser Roadtrip als mehrtägiges Abenteuer. In drei Abschnitten führt die Strecke durch einige der schönsten Regionen Kroatiens – ein Erlebnis für Familien, Abenteurer und Natur- und Kulturfans, die das Land intensiv entdecken möchten. 

Streckenkarte zum Roadtrip

Der Roadtrip auf einen Blick

Die Autoreise von Zagreb nach Šibenik zeigt Nationalparks, Städte mit historischem Kern, Karstlandschaften und die dalmatinische Adriaküste auf einer abwechslungsreichen Route durch Zentralkroatien und Dalmatien.

  • Streckenlänge: ca. 400 Kilometer

  • Empfohlene Reisedauer: ca. 8 bis 10 Tage, bei längeren Aufenthalten in Zagreb, Zadar oder Šibenik auch mehr

  • Beste Reisezeit: Mai bis Juni und September; Juli und August eignen sich besonders für Badeurlaub und Wassersport

  • Geeignet für: Natur- und Kulturinteressierte, Familien, Wanderer und Aktivurlauber

  • Top-Stationen: Zagreb – Karlovac – Ogulin – Plitvicer Seen – Velebit – Zadar – Nin – Nationalpark Krka – Šibenik

Etappe 1: Zagreb bis Plitvicer Seen

Gasse in der Altstadt von Zagreb
Kopfsteinpflaster, Kaffeehäuser und Kultur: Zagreb zeigt sich charmant und lebendig © iStock.com/Anastasia Yakovleva

Die erste Etappe startet in der Hauptstadt Zagreb, für die man alleine schon drei Tage einplanen sollte, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Die historische Oberstadt mit dem Markusplatz und dem Lotrščak-Turm sowie der weitläufige Maksimir-Park sind reizvolle Stationen. Wer gerne wandert, findet auf der Medvednica, einem bewaldeten Höhenzug direkt nördlich von Zagreb, zahlreiche gut ausgeschilderte Wege durch die Berglandschaft. Anschließend führt die Route zunächst durch die grüne Flusslandschaft um Karlovac und weiter in die Region Lika mit ihren Karstformationen, dichten Wäldern, Hügeln und klaren Flüssen. Auf diesem Abschnitt laden die Flüsse und die waldreiche Landschaft Aktivreisende zu Outdoor-Abenteuern ein, etwa zum Kajakfahren auf dem Fluss Mrežnica.

Ein lohnender Zwischenstopp ist auch Ogulin mit dem mittelalterlichen Kastell Frankopan, das auf einem Felsplateau über der Schlucht des Flusses Dobra thront und spannende Einblicke in die Geschichte der Region bietet. Höhepunkt und Ziel der Etappe ist schließlich der Nationalpark Plitvicer Seen mit seinen kaskadenförmig angeordneten Seen und Wasserfällen.

Etappe 2: Plitvicer Seen bis Zadar

Besucher an den Plitvicer Seen in Kroatien
Zwischen Wasserfällen und Holzstegen: Die Plitvicer Seen sind ein Unesco-Juwel © iStock.com/aroundtheworld.photography

Die zweite Etappe der Kroatien-Autoreise führt von den Plitvicer Seen durch die von Felsen und Kalkstein geprägte Landschaft des Velebit-Gebirges bis an die Adriaküste nach Zadar. Dabei verändert sich die Natur auf kurzer Strecke deutlich: Auf die bewaldeten Berge und türkisfarbenen Seen des Landesinneren folgen karge Karstlandschaften, tiefe Schluchten und schließlich die Küste mit ihren Buchten und dem weiten Blick über die Adria.

Rund um die Plitvicer Seen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, den Nationalpark und seine Umgebung zu erleben. Für Familien und Tierliebhaber ist ein Abstecher zur Bärenauffangstation in Kuterevo interessant, die sich dem Schutz und der Betreuung verwaister Braunbären widmet. Mit dem Nationalpark Nördlicher Velebit und dem Nationalpark Paklenica liegen gleich zwei Schutzgebiete entlang bzw. nahe der Strecke.

Schließlich erreicht man die Adriaküste und Zadar. Die Küstenstadt eignet sich nicht nur als Ziel der Etappe, sondern auch als Ausgangspunkt für weitere Ausflüge in Norddalmatien. Wer die Reise entspannt ausklingen lassen möchte, kann mehrere Tage in Zadar bleiben, einen Badeurlaub genießen oder von dort die Küste und das Hinterland weiter erkunden. Alternativ lässt sich die Kroatien-Reise über die Adriaküste weiter nach Süden bis Šibenik fortsetzen.

Etappe 3: Zadar bis Šibenik

Blick auf die kroatische Stadt Sibenik
Verstecktes Juwel: Šibenik glänzt mit Altstadtgassen und Festungsblick © iStock.com/Poike

Die letzte Etappe des Kroatien-Roadtrips führt von Zadar nach Šibenik entlang der dalmatinischen Küste. Die rund 90 Kilometer lange Strecke lässt sich zwar an einem Tag bewältigen, hält aber zahlreiche empfehlenswerte Zwischenstopps bereit. Das Panorama wechselt zwischen azurblauem Meer, vorgelagerten Inseln und mediterraner Vegetation.

Bevor man Zadar verlässt, lohnt sich ein Bummel durch die Altstadt. An der Uferpromenade sorgen die Meeresorgel und das Kunstwerk "Gruß an die Sonne" für besondere Akzente. Auch die von der Unesco als Welterbe anerkannte Stadtmauer gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Zadar. Ein lohnenswerter Badestopp vor dem Weg nach Süden ist das Städtchen Nin mit seinem langen, goldenen Sandstrand.

Für einen Ausflug ab Zadar bietet sich außerdem die Insel Dugi Otok an. Im Naturpark Telašćica gibt es steile Klippen zu erkunden, viele frei laufende Esel und den Salzsee Mir. Einen tollen Blick genießt man vom Aussichtspunkt Grpašćak an der Westküste. Vom kleinen Küstenort Sali aus startet die Erkundung der Insel. Ein weiteres Highlight der letzten Etappe ist der Nationalpark Krka. Seine Flussläufe, Karstlandschaften und Wasserfälle zählen zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten Dalmatiens.

Am Ende der Reise wartet Šibenik mit seiner gut erhaltenen Altstadt und seinen engen Gassen. Besonders sehenswert ist die Kathedrale des Heiligen Jakob, die zum Unesco-Welterbe gehört. Wer die Reise entspannt ausklingen lassen möchte, kann in Šibenik mehrere Tage verbringen und die vorgelagerten Inseln, die Küste und das Hinterland erkunden.

Blick auf die Insel Dugi Otok
Türkisblaues Meer, schroffe Felsen und spektakuläre Ausblicke auf Dugi Otok© iStock.com/xbrchx

Häufig gestellte Fragen

Im Ogi Adventure Park sorgen ein Hochseilgarten und weitere Outdoor-Aktivitäten für Spaß und Action. Im Dalmaland Freizeitpark bei Biograd na Moru warten Fahrgeschäfte und Wasserattraktionen. Ein besonderes Erlebnis ist außerdem die Zipline über der Schlucht des Flusses Korana, mit der sich die Landschaft aus der Vogelperspektive erleben lässt.

Wer im Urlaub gerne aktiv unterwegs ist, kann beim Rafting auf dem Fluss Zrmanja die Landschaft vom Wasser aus erleben. Einen besonderen Adrenalinkick bietet das Bungee-Jumping von der Šibenik-Brücke.

Zu den weniger bekannten Ausflugszielen zählen die Insel Zlarin vor Šibenik mit ihrem Korallenmuseum sowie das Gedenkmuseum für Nikola Tesla, das sich mit dem Leben und Wirken des in Kroatien geborenen Erfinders und Elektropioniers beschäftigt.

Mai bis Juni sowie September eignen sich besonders für einen Roadtrip. Im Frühsommer sind die Temperaturen meist angenehm für Stadtbesichtigungen, Wanderungen und Aktivitäten entlang der Flüsse. Im September herrschen an der Küste noch sommerliche Bedingungen, während die Temperaturen für längere Fahrten und Ausflüge angenehmer sind als im Hochsommer. Juli und August bieten die besten Bedingungen zum Baden und für Wassersport, allerdings ist an der Adriaküste mit höheren Temperaturen und mehr Verkehr zu rechnen.

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