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Die 10 besten Instagram-Spots in Hamburg

Hamburger Hafen
Hamburgs "Hafengiraffen": Die Kräne der Containerterminals ∙ © iStock.com/Jan-Otto

Hamburg bezeichnet sich selbst gern als „schönste Stadt der Welt“. Und zugegeben: Alster und Elbe, Hafen und Speicherstadt verleihen der norddeutschen Metropole ein außergewöhnliches Flair. Das sind die Top-Instagram-Spots in der Hansestadt.

1. Poggenmühlenbrücke

Hamburgs Speicherstadt, zwischen Baumwall und Oberhafen gelegen, ist der weltgrößte historische Lagerhauskomplex. Die roten Backsteingebäude sind von Fleeten durchzogen, welche von zahlreichen Brücken überspannt werden. Bei Fotografen und Instagrammern besonders beliebt ist die dreibogige Poggenmühlenbrücke. Denn von dort aus hat man einen grandiosen Ausblick auf das Wasserschloss, das auf einer Halbinsel zwischen zwei Fleeten thront.

Tipp: Am schönsten ist die Stimmung in den Abendstunden, wenn die Speicherstadt von 800 Scheinwerfern beleuchtet wird.

2. Park Fiction

Auch der Park Fiction auf St. Pauli ist mit seinen Blechpalmen durchaus fotogen. Er geht auf eine Initiative von Anwohnern zurück, die sich gegen die geplante Bürobebauung an dieser Stelle gewehrt haben. Am Horizont ragen die Hafenkräne empor, die sich von den begrünten Parkflächen aus, die Namen wie „Open-Air-Solarium“ und „Fliegender Teppich“ tragen, hervorragend beobachten – und ablichten – lassen. Der Fischmarkt befindet sich in direkter Nähe.

3. Fischersnetz-Mural in der Sternschanze

Mit Pfeife im Mundwinkel und Elbsegler auf dem Haupt kann es diesen Streetart-Seemann so wohl nur in Hamburg geben. Beauftragt von einer Social-Media-Agentur und realisiert von der Künstler-Crew Innerfields*, verwandelt das haushohe Graffiti-Gemälde den Innenhof der Lippmannstraße 59 im Schanzenviertel seit 2014 zu einer Open-Air-Galerie. Die Arme des Fischers sind mit Social-Media-Icons tätowiert, in der Hand hält er ein Smartphone.

„We all are fish in the net“, heißt es auf der Innerfields-Website. Und im 21. Jahrhundert, in dem Waren per Mausklick von der einen zur anderen Erdhalbkugel befördert werden, hat sich selbst der Fischer im Netz – bzw. im Internet – verfangen.

4. Elbphilharmonie

In Sachen Instagramability liegt auch die Elbphilharmonie weit vorne: Vom Fähranleger „Theater am Hafen“, der von der Fähre 73 angesteuert wird, hat man freie Sicht auf das imposante Konzerthaus. Frontal bekommt man es mit der Fähre 72 vor die Linse, die bei den Landungsbrücken startet. Fototauglich ist außerdem der Blick von den Überseebrücken vor dem Museumsschiff Cap San Diego. Und auch innen hat die Elbphilharmonie optisch viel zu bieten, etwa die futuristische Rolltreppe Tube zur Aussichtsebene Plaza.

Weitere Infos bei der Elbphilharmonie*.

5. Elbstrand

Barfuß durchs Wasser schlendern, Burgen bauen oder einfach nur im Sand sitzen und die Hafenkräne am Ufer gegenüber bewundern: Der Elbstrand, der sich rund 13 Kilometer flussabwärts in Richtung Elbmündung erstreckt, verbindet Natur und Industriecharme auf einzigartige Weise. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Mit einem Schiff der Linie 62 geht es von den Landungsbrücken bis zum Anleger Neumühlen/Övelgönne. Im Museumshafen Övelgönne* liegen einige sehenswerte Schiffe, dahinter beginnt der Strand. Die "New York Times" kürte ihn 2017 zu einem der 10 Lieblingsorte in Europa am Wasser – in einer Reihe mit den Fjorden bei Bergen, dem Nationalpark Plitvicer Seen und dem Brighton Pier.

6. Alter Elbtunnel

Der Alte Elbtunnel verbindet die Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder. 1911 eröffnet, dient er bis heute den Dockarbeitern als Verkehrsweg. Wer das Bauwerk betritt und per Aufzug nach unten befördert wird, dem offenbart sich eine 426,4 Meter lange, weiß gekachelte Röhre. Fun Fact: Die Durchfahrtshöhe von 4,50 Meter orientiert sich an der aufgestellten Peitsche auf einem Kutschbock, denn einst wurde die Unterwasserstraße von Pferdefuhrwerken genutzt.

Wichtig: Derzeit gilt im Alten Elbtunnel Maskenpflicht. Fußgänger und Radfahrer müssen zudem mindestens 1,5 Meter Abstand halten.

Weitere Infos auf der Homepage der Stadt Hamburg*.

7. Hobenköök Restaurant und Markthalle

In der „Hobenköök“, einer ehemaligen Güterbahnhofshalle im Oberhafen, vereinen sich Markt und Restaurant. Auf 600 Quadratmetern werden fast ausschließlich regionale und saisonale Produkte verkauft und optisch äußerst ansprechend zubereitet. Betonböden, unverputzter Stein, Holzregale und -kisten voller Gemüse und Obst, Marmeladen, regionalen Käsesorten und vielem mehr geben diesem Ort ein sehr spezielles Flair. „Hobenköök“ ist übrigens plattdeutsch und bedeutet „Hafenküche“. Gut zu wissen: Aufgrund der Covid-19-Pandemie trennen derzeit Plexiglaswände die einzelnen Tische voneinander.

Weitere Infos auf der Website der Hobenköök*.

8. Hamburger Hafen

Deutschlands größter und Europas drittgrößter Containerhafen ist ein großartiges Revier für Foto-Fans. Mit den vier großen Container-Terminals, vielen weiteren Umschlaganlagen oder auch der Köhlbrandbrücke finden sich etliche Motive – von der Totalen bis ins Detail. Wer das Be- und Entladen von Schiffen aus der Nähe beobachten will, ist am Waltershofer Damm richtig. Rechterhand befindet sich das Containerterminal Burchardkai, links das Eurogate-Containerterminal. Von den Landungsbrücken fährt man mit einem Schiff der Fährlinie 61 Richtung Neuhof bis zum Anleger Waltershof. Von dort sind es etwa 15 Minuten zu Fuß.

Mehr Infos gibt’s auf der Website des Hamburger Hafens *.

9. Elbpark Entenwerder

Einst diente die Halbinsel Entenwerder, die zum Hamburger Stadtteil Rothenburgsort gehört, als Zollstation für Binnenschiffe. Ende der 1990er-Jahre wurde das Areal in einen Park umgestaltet, in dem es Grillplätze, einen Spielplatz und einen Beachvolleyballplatz gibt. Eine historische Stahlbrücke führt auf einen Ponton, auf dem sich neben dem Café Entenwerder 1* der Goldene Pavillon befindet.

Der Hamburger Unternehmer Thomas Friese, Gründer des Modelabels Thomas-i-Punkt, und seine Tochter Alexandra Friese hatten die begehbare Skulptur aus goldfarbenem, gelochtem Messing 2015 von Münster nach Hamburg geholt. Sowohl der Goldene Pavillon als auch das schwimmende Café mit seinen Vintage-Möbeln vor der Kulisse der Elbbrücken geben ein 1-a-Fotomotiv ab.

Weitere Infos auf der Internetpräsenz der Stadt Hamburg*.

10. Miniatur-Wunderland

1499 Quadratmeter, mehr als 263.000 Figuren und 389.000 LEDs, die alles zum Leuchten bringen: Das Hamburger Miniatur-Wunderland ist die größte Modelleisenbahnanlage der Welt und wurde bereits mehrfach auf Platz 1 der Top-100-Sehenswürdigkeiten in Deutschland gewählt. In den verschiedenen Miniaturwelten, etwa „Mitteldeutschland“, „Amerika“ oder „Österreich“, lassen sich zahlreiche detailgenaue Szenen entdecken, etwa ein Hochzeitspärchen vor der Wedding Chapel im Bereich „Las Vegas“.

Weitere Infos auf der Website des Miniatur-Wunderlandes*.

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