Verkehrstote in Europa: Die Straßen dieser Länder sind besonders gefährlich

Erste Hilfe am Unfallort: Rettungskräfte bei einem Einsatz in Frankreich
Erste Hilfe am Unfallort: Rettungskräfte bei einem Einsatz in Frankreich© Shutterstock/praneem79

Viele Deutsche fahren mit dem Auto in den Urlaub oder nehmen sich vor Ort einen Mietwagen. In einigen Ländern kann das gefährlicher sein als in Deutschland, wie die aktuelle Statistik tödlicher Verkehrsunfälle in Europa zeigt.

  • Rumänien hat die meisten tödlichen Verkehrsunfälle in Europa

  • Insgesamt starben 2021 in Europa 19.900 Menschen im Straßenverkehr

  • Zwischenbilanz 2022: Tendenz steigend

Einige Länder in Osteuropa sind tendenziell ein gefährlicheres Pflaster für Autofahrende. Dort kamen 2021 die meisten Personen im Straßenverkehr ums Leben. In Rumänien starben pro eine Million Einwohner 92 Personen, in Bulgarien waren es 81, in Lettland 78 und in Kroatien 72.

Weniger riskant ist man auf den Straßen in Schweden unterwegs: Hier gab es 2021 pro einer Million Einwohnerinnen und Einwohner 20 Tote zu beklagen. In Deutschland waren es 31.

Tödliche Verkehrsunfälle in europäischen Ländern

Verkehrstote in Europa: Mehr Unfälle als im Vorjahr

Insgesamt starben im Jahr 2021 im Straßenverkehr EU-weit (sowie Norwegen, Schweiz, Liechtenstein und Island) rund 19.900 Menschen im Straßenverkehr, das sind sechs Prozent mehr als noch im Jahr 2020.

Und die Tendenz bleibt leider steigend: In den ersten sieben Monaten diesen Jahres sind nach vorläufigen Zahlen etwa 10 Prozent mehr Menschen im EU-Straßenverkehr gestorben als im selben Zeitraum 2021. Das könnte die selbst gesteckten Ziele der Europäischen Union gefährden, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 im Vergleich zu 2020 zu halbieren, wie die EU-Kommission mitteilte.

Mit Material von dpa.

Katja Fastrich
Katja Fastrich
Redakteurin
Kontakt

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?