Tauernautobahn: Brentenbergtunnel auf der A10 bis auf Weiteres gesperrt

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Von Sabrina Doschek

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LKW Brand im Brentenbergtunnel Österreich
Brand im Brentenbergtunnel: Drohen jetzt erneut Dauerstaus auf der Tauernautobahn?© Feuerwehr Golling

Aufgrund eines ausgebrannten Sattelschleppers ist der Tunnel Brentenberg auf der Tauernautobahn (A10) in Richtung Salzburg gesperrt. Auf den Umleitungen ist die Staugefahr hoch.

  • Sperre des Brentenbergtunnels in Richtung Salzburg nach Lkw-Brand

  • Massive Schäden an Beleuchtung, Sicherheits- und Brandmeldeanlagen

  • Staugefahr auf der A10 und den Ausweichrouten

Nachdem im letzten Jahr erst auf der Tauernautobahn fünf Tunnel rund um Werfen bei Salzburg erfolgreich saniert worden waren, brannte es am 9. Januar 2026 im Brentenbergtunnel. Die dabei entstandenen Schäden sind so groß, dass die Tunnelröhre in Richtung Salzburg bis auf Weiteres gesperrt bleiben muss.

Fahrzeuge müssen seitdem auf die Bundesstraße ausweichen, die Umleitungen über Bischofshofen und Pfarrwerfen sind eingerichtet. Wie lange die Reparaturen dauern werden, steht bisher nicht fest.

Brentenbergtunnel: Lkw ausgebrannt

Ein Lkw prallte laut der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag vor dem Tunneleingang gegen den Aufpralldämpfer und brannte in der Folge völlig aus. Der Brand führte zu massiven Schäden an Beleuchtung, Funk- und Brandmeldekabeln, an technischen Sicherheitseinrichtungen und an der Fahrbahn. Zudem kam es durch die Hitze zu Betonabplatzungen in diesen Bereichen. Betroffen sind vor allem der Einfahrtsbereich sowie die ersten hundert Meter des Brentenbergtunnels. Der 41-jährige Lkw-Fahrer wurde nur leicht verletzt.

Tauernautobahn: Neue Dauerstaus auf der A10?

Nach Angaben des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC kommt es seit dem Brand zu teils erheblichen Verzögerungen auf der Tauernautobahn (A10) Richtung Salzburg, im Besonderen vor der Ableitung beim Knoten Pongau und auf der Umleitungsstrecke über die Salzachtalstraße (B159). Die Verzögerungen betragen zwischen 30 Minuten und 3 Stunden.

Expertinnen und Experten führen bereits Schadensbegutachtungen und Bestandserhebungen im Brentenbergtunnel durch und arbeiten an Alternativen für die Verkehrsführung.