ÖPNV: Wieder Streik in Niedersachsen
Von Lorenzo Walcher

In fast allen Bundesländern konnte die Gewerkschaft Verdi Einigungen im ÖPNV-Streik erzielen. In Niedersachsen hingegen erhöht die Gewerkschaft erneut den Druck mit neuen Stilllegungen.
Ausstände im ÖPNV in Niedersachsen
Keine Streiks bei der Deutschen Bahn
Das sind die Alternativen bei einem Streik im Nahverkehr
Die Tarifverhandlungen der Gewerkschaft Verdi sind in vielen Bundesländern abgeschlossen. In einzelnen Regionen sind Tarifverhandlungen jedoch noch offen – in Niedersachsen ruft Verdi deshalb erneut zum Streik auf.
Niedersachsen: Streiks in Braunschweig, Wolfsburg, Hildesheim und Co.
Nach einer weiteren gescheiterten Verhandlungsrunde ruft Verdi zu Streiks in Braunschweig, Wolfsburg, Hildesheim, Delmenhorst und Lüchow auf. Seit Donnerstag, 21. Mai, müssen sich Pendlerinnen und Pendler bis einschließlich heute, 22. Mai, auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Als eines der letzten Bundesländer ohne konkrete Einigung möchte die Gewerkschaft Verdi vor der nächsten Verhandlungsrunde am 1. Juni nochmals den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.
Forderungen: Warum der Nahverkehr bestreikt wird
Die Gewerkschaft Verdi handelt bzw. handelte für die bundesweit knapp 100.000 Beschäftigten im Nahverkehr insbesondere bessere Arbeitsbedingungen aus – etwa durch kürzere Wochenarbeitszeiten und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.
Keine Streiks bei der Deutschen Bahn
Die Züge der Deutschen Bahn (DB) fahren auch bei den aktuellen Streiks uneingeschränkt. Die Gewerkschaft GDL und die DB haben in der letzten Tarifverhandlung eine Einigung erzielen können.
ÖPNV-Streik: Das sind die Alternativen
Kommt es aufgrund eines Streiks zu Ausfällen im ÖPNV, müssen auch Autofahrerinnen und Autofahrer mehr Zeit einplanen und unter Umständen ihre Route anpassen. Bei einem Streik sind ADAC Autovermietung, Fahrrad oder E-Scooter Alternativen zum Nahverkehr.
Für alle, die aufs eigene Auto ausweichen, ist es ratsam, sich vorher über die aktuelle Verkehrssituation zu informieren, da es insbesondere im Berufsverkehr zu Staus und Störungen kommen kann. Alle Infos zur Situation auf Autobahnen und Bundesstraßen sind bei der ADAC Verkehrsinfo erhältlich.
Mit Material von dpa.
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