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Der ADAC

Spritpreise: Tanken war 2020 rund 15 Cent billiger als im Vorjahr

Tafel einer Tankstelle mit Spritpreisen im Jahr 2020
2020: An manchen Tankstellen kostete der Liter Diesel zweitweise weniger als einen Euro ∙ © imago images/onemorepicture

Der Absturz des Rohölpreises im März und April 2020 hat den Autofahrern in Deutschland eines der günstigsten Tankjahre seit Langem beschert. Die Spritpreise sanken. E10 kostete 1,255 Euro - der günstigste Wert seit seiner Einführung in 2011.

Wie die ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise an über 14.000 Tankstellen zeigt, kostete Super E10 im Mittel des vergangenen Jahres 1,255 Euro. Das war der niedrigste Wert seit der Einführung von Super E10 vor zehn Jahren. Auch Diesel war 2020 ausgesprochen günstig. Im Schnitt lag der Preis bei 1,111 Euro je Liter – der niedrigste Wert seit 2016.

Tanken 15 Cent je Liter billiger als im Vorjahr

Wie preiswert Autofahrer 2020 tanken konnten, zeigt auch der Vergleich mit den Vorjahreswerten. So kostete Super E10 laut ADAC Auswertung im Jahr 2019 im Schnitt noch 1,405 Euro je Liter und damit 15 Cent mehr als vergangenes Jahr. Der Preis für Diesel lag 2019 mit einem Jahresmittel von 1,262 Euro je Liter um 15,1 Cent über dem Niveau von 2020.

Am teuersten war Tanken im bundesweiten Durchschnitt zu Jahresbeginn: So wurde der Jahreshöchstwert für Super E10 am 1. Januar 2020 mit 1,439 Euro je Liter erreicht. Diesel kostete am 7. Januar 2020 mit 1,336 Euro je Liter am meisten. Die günstigsten Tage zum Tanken waren bei Super E10 der 30. April mit 1,129 Euro und bei Diesel der 30. Oktober mit 1,024 Euro je Liter.

Mit der leichten Erholung des Ölpreises im Herbst zogen auch die Spritpreise wieder spürbar an, wenngleich der Euro fester notierte und diesen Effekt dämpfte. Dies zeigt auch die Auswertung vom Dezember 2020. Super E10 kostete im Bundesdurchschnitt 1,231 Euro je Liter, das waren 2,9 Cent mehr als im November. Diesel kostete im Mittel 1,109 Euro je Liter und verteuerte sich damit sehr deutlich um 5,3 Cent gegenüber dem Vormonat.

Anstieg der Spritpreise im Jahr 2021

2021 ist allerdings mit höheren Spritpreisen zu rechnen. Zum Jahreswechsel lief die befristete Senkung der Mehrwertsteuer aus, zudem trat die neue CO₂-Bepreisung in Kraft. Beide Effekte summieren sich und dürften zu Aufschlägen von 10 bis 11 Cent je Liter führen.

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So können Sie beim Tanken sparen

Vergleichen Sie vor dem Tanken die Preise und nutzen Sie die Unterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten. So sparen Sie Geld und stärken den Wettbewerb zwischen den Anbietern. Am günstigsten tankt man in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr. Achten Sie in der gegenwärtigen Corona-Situation jedoch darauf, dass in einigen Bundesländern eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr gilt.

Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise lesen Sie hier.

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Dr. Norbert Prack
Redakteur
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