Personalausweis ab sofort teurer

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Von Sabrina Doschek

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Personalausweis der Bundesrepublik Deutschland mit einem Geschäftsmann um die 50 Jahre alt liegt auf einem braunen Geldbeutel aus Leder
Max Mustermann und Co. müssen für einen neuen Personalausweis ab sofort mehr bezahlen© dpa/imageBROKER/Andreas Mallinckrodt

Teurere Ausweispapiere: Ein neuer Personalausweis kostet ab sofort mehr. Was Antragsteller und Antragstellerinnen wissen müssen.

  • Personalausweis kostet jetzt 46 statt 37 Euro

  • Junge Menschen zahlen 27,60 Euro

  • Streitpunkt PIN und Bürokratiekritik

Der Personalausweis wird von vielen Ländern als Reisedokument anerkannt, insbesondere von den Schengen-Staaten. Nun hat – schon zum zweiten Mal – das Bundeskabinett eine Verordnung beschlossen, den Personalausweis teurer zu machen.

Personalausweis kostet jetzt 46 Euro

Als Grund nennt es gestiegene Herstellungs- und Personalkosten. Die Pläne zur Gebührenerhöhung wurden zum 8. Februar umgesetzt. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums kostet jetzt ein neuer Personalausweis 46 Euro statt wie bisher 37 Euro.

Menschen unter 24 Jahren hingegen bezahlen ab sofort 27,60 Euro statt bisher 22,80 Euro. Der Perso für die Jüngeren ist allerdings nur sechs Jahre gültig und muss anschließend erneuert werden.

Die Kosten für vorläufige Personalausweise und für den Reisepass bleiben von der Gebührenerhöhung unberührt.

Personalausweis: Streitpunkt PIN und Bürokratiekritik

Zuletzt waren sich Bund und Länder wegen eines Vorschlags der Bundesregierung uneinig: Bürger und Bürgerinnen sollten die Möglichkeit haben, online (gegen Gebühr) eine neue PIN für den Personalausweis oder die eID-Karte zu beantragen.

Bisher ist die kostenfreie Zurücksetzung der PIN jedoch nur persönlich vor Ort im Rathaus möglich, weil die Länder darauf bestehen. Das Digitalministerium der Bundesregierung arbeitet bereits an der technischen Umsetzung eines kostenfreien Online-Dienstes zur PIN-Zurücksetzung.

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Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hatte bereits im letzten Jahr die bürokratischen Hürden bei der Beantragung wichtiger Dokumente kritisiert. So ist es beispielsweise aktuell nicht möglich, ein im Bürgeramt erstelltes digitales Foto sowohl für einen Personalausweis als auch für den Führerschein zu verwenden.

Mit Material von dpa.