Nach Unwetter: Wichtige Brücke in Italien eingestürzt

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Von Lorenzo Walcher

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Brückeneinsturz Italien Strada Statale 16
Süditalien: Ein Teil der Autobrücke der Strada Statale 16 wurde vom Trigno-Fluss mitgerissen© dpa/Vigili Del Fuoco

Bei einem schweren Unwetter in Italien ist eine wichtige Verkehrsbrücke in der Region Molise eingestürzt. Die Brücke ist Teil der Strada Statale 16 Adriatica – einer der wichtigsten und längsten Staatsstraßen Italiens.

  • Brücke ist Teil einer der wichtigsten Staatsstraßen Italiens

  • Besonders im südlichen Teil ist mit schweren Verkehrsbehinderungen zu rechnen

  • Einsturz während Prüfung für Wiedereröffnung

Unwetter: Brücke wegen übertretendem Fluss gesperrt

Wegen starker Regenfälle und des teils über die Ufer getretenen Flusses Trigno wurde die Brücke auf der Staatsstraße 16 gesperrt. Laut Medienberichten stürzte sie am Morgen des 2. April ein – während geprüft wurde, ob die Brücke wieder geöffnet werden kann.

Da sie zum Zeitpunkt des Einsturzes noch gesperrt war, gab es keine Verletzten. "Zum Glück war die Straße gesperrt und es befanden sich keine Fahrzeuge auf dem Weg, sonst wäre es eine Tragödie gewesen", sagte die Bürgermeisterin von Montenero di Bisaccia, Simona Contucci, dem Fernsehsender Rai am Unglücksort.

Laut Rai wurden in den vergangenen Monaten Sanierungsmaßnahmen an der Brücke durchgeführt.

Strada Statale 16: Wichtige Verkehrsstraße unterbrochen

Die betroffene Staatsstraße verläuft von Padua in Venetien entlang der Adria bis nach Otranto im süditalienischen Apulien. Die küstennahe Verbindung ist damit vorerst unterbrochen. Besonders im südlichen Teil ist mit schweren Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Wie lange die Sperre dauert, ist noch unklar.

Hier finden Sie aktuelle Straßeninfos für Italien.

Italien: Schnee- und Regenfälle in Mittel- und Süditalien

Wind, schwere Regen- und Schneefälle haben Teile Mittel- und Süditaliens überzogen. Die Regionen Molise, Abruzzen, Marken und Apulien sind dabei besonders stark betroffen. In vielen Gebieten kam es zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Evakuierungsmaßnahmen.

Für Apulien, Molise und Abruzzen hat der italienische Zivilschutz eine rote Wetterwarnung herausgegeben. Am Karfreitag könnte sich die Wetterlage etwas entspannen.

Mit Material von dpa.