Nach Unwetter in Italien: Straßen und Zugstrecke wieder freigegeben

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Von Lorenzo Walcher

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Brückeneinsturz Italien Strada Statale 16
Süditalien: Ein Teil der Autobrücke der Strada Statale 16 wurde vom Trigno-Fluss mitgerissen© picture alliance/ZUMAPRESS.com

Bei einem schweren Unwetter in Italien ist Anfang April eine wichtige Verkehrsbrücke in der Region Molise eingestürzt. Auch die Autobahn A14 und eine Zugverbindung waren zwischenzeitlich nicht befahrbar.

  • Update: Autobahn A14 und Bahnlinie wieder befahrbar

  • Brücke ist Teil einer der wichtigsten Staatsstraßen Italiens

  • Wiederherstellung der Brücke bis Ende des Jahres geplant

Unwetter: Brücke wegen übertretendem Fluss gesperrt

Wegen starker Regenfälle und des teils über die Ufer getretenen Flusses Trigno wurde die Brücke auf der Staatsstraße 16 gesperrt. Laut Medienberichten stürzte sie am Morgen des 2. April ein – während geprüft wurde, ob die Brücke wieder geöffnet werden kann. Seit dem Einsturz wird ein 53-Jähriger vermisst.

Strada Statale 16: Wichtige Verkehrsstraße unterbrochen

Die betroffene Staatsstraße verläuft von Padua in Venetien entlang der Adria bis nach Otranto im süditalienischen Apulien. Die küstennahe Verbindung war damit vorerst unterbrochen. Eine Umfahrung ist eingerichtet, besonders im südlichen Teil ist trotzdem mit starken Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Laut Vizepremier Matteo Salvini soll die Brücke noch in diesem Jahr wieder instandgesetzt werden.

A14: Autobahn und Zugstrecke wieder freigegeben

Wenige Tage später kam es in der Region Molise außerdem zu einem Erdrutsch. Laut dem Chef des italienischen Zivilschutzes, Fabio Ciciliano, erstreckte sich die Bewegung der Erdmasse über eine vier Kilometer lange Linie. Die Zugstrecke Bari – Pescara und die Autostrada 14 laufen durch das Gebiet und mussten sicherheitshalber gesperrt werden. Inzwischen sind beide Verbindungen wieder freigegeben.

Mit Material von dpa.