Brenner: Section Control kontrolliert Tempo auf Luegbrücke

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Von Katja Fastrich

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Ein Schild auf der Brennerautobahn A13 weist auf die einspurige Verkehrsführung über die Luegbrücke in Tirol hin.
Auf der Dauerbaustelle auf der Brennerautobahn gibt es jetzt im Abschnitt Luegbrücke eine permanente Tempokontrolle© imago images/Bihlmayerfotografie

"Blitzer" am Brenner: Bei Tempo 60 auf der Luegbrücke müssen Autofahrende jetzt besonders aufpassen. Eine Section Control überprüft im Baustellenabschnitt auf der A13 die Tempolimits. Wer zu schnell fährt, zahlt hohe Bußgelder.

  • Betroffener Abschnitt: Beginn Luegbrücke – Brenner Nord

  • Section Controll erfasst Kennzeichen und Geschwindigkeit

  • So hoch sind die Bußgelder für Tempoverstöße in Österreich

Die Dauerbaustelle auf der Brennerautobahn (A13) zwischen Österreich und Italien wird noch mehrere Jahre für Staus auf dem Weg in Richtung Süden sorgen. Nun ist an dem auf 60 km/h gedrosselten Baustellenabschnitt eine Section Control aktiv, um die Sicherheit auf der Luegbrücke weiter zu erhöhen.

Luegbrücke: Hier überwacht Section Control das Tempo

Diese elektronische Geschwindigkeitskontrolle, die sich über den Abschnitt Beginn Luegbrücke bis knapp vor der Anschlussstelle Brenner-Nord erstreckt, soll laut Auskunft der österreichischen Autobahngesellschaft (Asfinag) dabei helfen, den Verkehrsfluss zu harmonisieren, indem Fahrzeuge stabil im erlaubten Tempo über die Brücke fahren.

Die Funktion einer Section Control ist so simpel wie wirksam: Beim Einfahren in den kontrollierten Abschnitt und anschließend beim Ausfahren wird das Kennzeichen erfasst und das Auto jeweils mit einem Zeitstempel versehen.

Danach werden die beiden Stempel verglichen. Wenn es eine Unterschreitung der festgelegten Zeit gibt, war man zu schnell unterwegs, dann ist mit einer Strafe zu rechnen.

Section Control am Brenner ist ganzjährig aktiv

Die Anlage checkt die Geschwindigkeit in beide Fahrtrichtungen – und das bei ein- und zweispuriger Verkehrsführung über das gesamte Jahr.

Unfälle und daraus resultierende Verkehrsbehinderungen sollen dadurch verhindert werden.

Österreich: Bußgelder für Tempoverstöße

Geldbußen für zu schnelles Fahren können in Österreich teuer werden. Besonders hohe Tempoverstöße kosten: Wer die Höchstgeschwindigkeit außerorts um mehr als 70 km/h überschreitet, muss im Extremfall bis zu 7500 Euro zahlen.

Die maximale Geldbuße von 7500 Euro ist in der Regel aber nur bei sehr schweren Fällen zu befürchten, etwa bei illegalen Autorennen und bei Wiederholungstätern.