Staugefahr in Kroatien: Autobahnbrücke nach Dubrovnik muss saniert werden

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Von Katja Fastrich

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Blick auf die Pelješac Brücke in Kroatien
Die Pelješac-Brücke der Nationalstraße D8 verkürzt den Weg nach Dubrovnik, muss jetzt aber saniert werden© Shutterstock/Francesco Scatena

Staugefahr auf dem Weg in Kroatiens Süden: Die Pelješac-Brücke der Nationalstraße D8 muss saniert werden. Wann die Reparaturen an der Autobahnbrücke geplant sind und welche Alternativen Autoreisende haben.

  • Sanierungsarbeiten auf der Autobahnbrücke ab Oktober 2026

  • Keine Vollsperrung, aber Behinderungen sind möglich

  • Alternativroute über Bosnien-Herzegowina gilt als zeitaufwändig

Die Pelješac-Brücke in Kroatien, die Dubrovnik mit dem restlichen Land verbindet, muss saniert werden. Grund dafür sind oberflächliche Risse an mehren Pfeilern der Brücke. Laut den kroatischen Straßenbehörden ist die Brücke aber stabil und es besteht keine Gefahr für den Verkehr. Kurios allerdings: Das Bauwerk an der Nationalstraße D8, das Bucht von Mali Ston überbrückt, wurde erst 2022 fertig gestellt.

Kroatien: Autobahnbrücke wird außerhalb der Hauptreisezeit saniert

Die Sanierung soll von Oktober 2026 bis Mai des kommenden Jahres dauern und wurde bewusst so angesetzt, dass sie die außerhalb der Hauptreisezeit liegen. Falls nötig, könnten die Arbeiten auch nach der nächsten Tourismussaison fortgesetzt werden. Ziel der Sanierung ist es, das Eindringen von Feuchtigkeit und Salz zu beseitigen, damit die Stahlkonstruktion im Inneren nicht korrodiert.

Der Verkehr über die Brücke bleibt während der Bauarbeiten geöffnet, es muss jedoch zeitweise mit Behinderungen ausgeglichen werden.

D8: Diese Alternativroute nach Dubrovnik gibt es

Als Alternativroute zur Nationalstraße D8 bietet sich lediglich der Neum-Korridor über Bosnien-Herzegowina an. Diese Strecke ist zwar drei Kilometer kürzer, aber aufgrund von Personen- und Zollkontrollen einer EU-Außengrenze häufig mit Staus und Wartezeiten verbunden.

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