Statistik: 2019 mehr Flug-Passagiere

Passagiere gehen zum Flugzeug
124,4 Millionen Reisende sind 2019 in Deutschland in den Flieger gestiegen ∙ © iStock.com/izusek

Das Statistische Bundesamt zählte 2019 rund 124,4 Millionen Reisende an deutschen Flughäfen – so viele wie nie zuvor. Die Wachstumsrate hat sich aber verlangsamt. Inlandsflüge werden weniger.

124,4 Millionen Passagiere sind vergangenes Jahr von den 24 größten deutschen Verkehrsflughäfen zu einer Reise angetreten, durchschnittlich rund 341.000 pro Tag. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entspricht das einem Zuwachs von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (122,6 Mio.). Damit hat sich die Wachstumsrate 2019 verlangsamt. 2018 lag der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr noch bei 4,2 Prozent.

Der Zehnjahresvergleich: 2009 waren 90,8 Millionen Fluggäste von einem deutschen Hauptverkehrsflughafen in die Luft gegangen – seither gibt es ein Wachstum von 37 Prozent.

Weniger Inlands-, mehr Auslandsflüge

Die Zahl der Inlandsflüge ist vergangenes Jahr um 1,8 Prozent auf 23,1 Millionen Passagiere zurückgegangen. Auf dem Vormarsch hingegen sind Auslandsflüge, deren Zahl um 2,3 Prozent auf 101,3 Millionen gestiegen ist. Vor allem Ziele in der Türkei (+10,4%), in den USA und Kanada (mehr als +5%) sowie Afrika (+2,8%) liegen im Trend. Flüge in die Dominikanische Republik (-15,9%) sowie nach Israel (-5,5%), Japan (-4,3%) und Großbritannien (-3,9%) wurden im Vergleich zum Vorjahr weniger gebucht.

Hier erfahren Sie, welche Rechte Reisende bei Flugausfällen haben.

Die Flugärger-App hilft bei der Durchsetzung von Fluggastrechten.

Katharina Dümmer
Redakteurin
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