Drama auf Ko Samui: So rettet der ADAC Urlauber bei Dengue-Fieber
Von Roman Breindl

Eine Thailand-Reise endet für Kerstin S. dramatisch: Auf Ko Samui erkrankt die 64-Jährige schwer an Dengue-Fieber.
Nach ersten Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost und Erbrechen wird in der Inselklinik schnell die Diagnose Dengue-Fieber gestellt. Trotz guter Versorgung verschlechtert sich der Zustand. Kerstin S. kommt auf die Intensivstation, muss künstlich ernährt und beatmet werden. Ihr Mann Uwe steht in dieser belastenden Zeit im engen Kontakt mit dem ADAC, der alle Formalitäten übernimmt und täglich mit den Ärzten vor Ort spricht.
ADAC organisiert Rückflug
Als sich der Zustand von Kerstin S. stabilisiert, tritt eine lebensbedrohliche Komplikation auf: Lungenembolie. Erst nach deren Behandlung gilt sie als "fit-to-fly". Der ADAC organisiert einen komplexen Rücktransport mit Begleitarzt, Rettungssanitäter und mehreren Flugabschnitten von Ko Samui über Bangkok und Istanbul nach Düsseldorf.
Pro Jahr holt der ADAC Ambulanz-Service rund 47.500 Patienten zurück nach Deutschland, die im Urlaub verunglückt oder erkrankt sind. Das Team greift auf eine eigene Flotte von vier hochmodernen Ambulanz-Jets zurück, bucht Plätze in Linien- oder Charterflügen und bodengebundene Patiententransporte.
Heute geht es Kerstin S. besser, doch der Weg zur vollständigen Genesung ist lang. Lesen Sie mehr, wie der ADAC bei Erkrankungen wie Dengue-Fieber im Ausland helfen kann.