Brenner: Bahnstrecke nach Italien im August gesperrt

Der Brenner Zug in den österreichischen Alpen
Brenner-Bahn: Eine der wichtigsten Zugverbindungen über die Alpen nach Italien© imago images/LeonidAndronov

Hiobsbotschaft für Bahnfahrende nach Italien: Mitten in der Hauptreisezeit wird die Zugstrecke über den Brenner wegen Bauarbeiten für mehr als zwei Wochen unterbrochen. Was das für Reisende bedeutet.

  • Brenner: Sperre vom 6. bis 23. August

  • Reisende müssen den Schienenersatzverkehr nutzen

Bahnstrecke nach Italien: Die Sperren

Die Bahnstrecke zwischen Innsbruck Hbf und dem Bahnhof Brenner ist von Sonntag, 6. August, 22 Uhr, bis Mittwoch, 23. August, 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.

Grund für die Sperre sind umfangreiche Sanierungsarbeiten in mehreren Eisenbahntunneln. Wegen der engen Platzverhältnisse entlang der Strecke ist die Zufahrt zu den Baustellen in der Regel nur über die Gleisanlagen möglich, so dass eine Vollsperrung unausweichlich ist.

Nähere Information zu den Hintergründen findet man bei der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB)*.

Brenner: Statt Zügen fahren Busse

Für Bahnreisende wird während der Sperre zwischen Innsbruck und dem Brenner ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Haltestellen sind Innsbruck Hbf, Matrei a. Br., Steinach, Stafflach, St. Jodok, Gries a. Br. und der Bahnhof Brenner. Je nach Verkehrslage ist dabei mit Abweichungen vom Fahrplan und Verspätungen zu rechnen.

Die genauen Fahrpläne des Ersatzverkehrs findet man auf der Internetseite der Österreichischen Bundesbahnen.*

Laut Auskunft der ÖBB ist der Ersatzverkehr so eingerichtet, dass jeder Passagier einen Sitzplatz findet. Die Mitnahme von Fahrrädern ist nur eingeschränkt möglich.

Von der Sperre sind pro Tag rund 70 Nahverkehrszüge und etwa zehn Fernverbindungen betroffen.

Staugefahr auf der Brennerautobahn

Die Unterbrechung des Zugverkehrs könnte auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben. Die österreichische Bürgerrechtsorganisation Transitforum rechnet damit, dass der Verkehrsfluss auf der Route München–Innsbruck–Bozen–Trient–Verona durch Reisende und Gütertransporte, die auf die Straße ausweichen, zusätzlich beeinträchtigt wird und zu Staus führen könnte.

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