Tesla Model 3: Rückruf wegen Airbag-Sicherheitsrisiko
Von Katja Fastrich

Tesla überrascht derzeit mit starken Verkaufszahlen in Deutschland, muss jetzt aber einen wichtigen Rückruf für sein Model 3 durchführen. Diese Baujahre sind betroffen.
Fehlerhafter Airbag: Erhöhtes Verletzungsrisiko bei Seitenaufprall
12.680 Tesla Model 3 in Deutschland betroffen
Problemlösung durch Software-Update
In der aktuellen Zulassungsstatistik vom September 2026 liegt Teslas Model 3 weit vorne – nun aber muss das Erfolgsmodell wegen eines fehlerhaften Seitenairbags einen Rückruf und somit einen leichten Rückschlag verkraften. Weltweit sind mehr als 131.000 Fahrzeuge betroffen.
Tesla Model 3: Diese Baujahre sind betroffen
Wer einen Tesla Model 3 aus dem Bauzeitraum 30. Juni 2024 bis 8. Mai 2026 fährt, sollte den Softwarestand seines Fahrzeugs prüfen, weil bestimmte Model-3-Versionen die gesetzlichen Anforderungen an den Seitenaufprallschutz möglicherweise nicht vollständig erfüllen.
Nach Angaben von Tesla könnte die Stoßabsorbierung bei einem seitlichen Pfahlaufprall den vorgeschriebenen Grenzwert nicht vollständig erfüllen. Deshalb wird die Auslösestrategie des Seitenairbags angepasst. In Deutschland sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 12.680 Fahrzeuge betroffen. Das KBA listet den Rückruf in seiner Datenbank unter der Referenznummer 16992R.
Kein Werkstatt-Rückruf, nur Software-Update
Die Lösung erfolgt over-the-air, also per Funkverbindung direkt ins Fahrzeug. Fahrzeughaltende müssen dafür keinen Termin in einer Werkstatt vereinbaren. Fahrerinnen oder Fahrer eines betroffenen Tesla Model 3 sollten den Softwarestand (2026.26.100.2, 2026.32.3 oder neuer) ihres Fahrzeugs überprüfen und sicherstellen, dass die aktuelle Version installiert ist. Tesla weist darauf hin, dass die Fahrzeuge weiterhin genutzt werden können. Ohne das Update besteht jedoch ein erhöhtes Verletzungsrisiko bei einem entsprechenden Seitenaufprall.