Hyundai-Rückruf: Beim Kona Elektro besteht Brandgefahr

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Von Lorenzo Walcher

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Ein Hyundai Kona Elektro fährt auf einer Straße
Wegen Brandgefahr müssen mehr als 13.000 Hyundai Kona außerplanmäßig in die Werkstatt© Hyundai

Beim elektrischen Kona von Hyundai besteht Brandgefahr. In Deutschland betrifft der Rückruf mehr als 13.000 Fahrzeuge. Alle Infos zur KBA-Nummer 16242R.

  • Fehlerhafte Batterie-Software kann Brand verursachen

  • Mehr als 100.000 betroffene Fahrzeuge weltweit, 13.523 in Deutschland

  • Software-Update soll Fehler beheben

Kona Elektro: Brandgefahr wegen fehlerhafter Software

Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) besteht bei 13.523 Hyundai Kona Brandgefahr. Grund ist eine fehlerhafte Batterieüberwachungs-Software, die eine "thermische Instabilität innerhalb der Hochvoltbatterie" zu spät erkennen könnte. Konkret geht es um Kona-Elektro-Modelle, die zwischen dem 24.1.2018 und 15.7.2023 produziert wurden. Weltweit sind das mehr als 100.000 Fahrzeuge.

Neue Software soll Brandgefahr beseitigen

Die fehlerhafte Software soll durch ein neues Batteriemanagement-System ersetzt werden. Dafür müssen die Fahrzeuge in der Werkstatt ein Update aufgespielt bekommen.

Betroffene können sich bei der jeweiligen Vertragswerkstatt oder bei einer dafür eingerichteten Hotline (069 380 76 72 12) melden. Bei Hyundai läuft der Rückruf unter dem Code 61D004, das KBA führt den Vorgang unter der Referenznummer 16242R.

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