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Die ADAC Pannenstatistik 2017

03.05.2017

Batterie- und Reifenprobleme waren die häufigsten Pannenursachen.

Unsere Gelben Engel rückten im Jahr 2016 insgesamt über vier Millionen Mal aus. Die Hauptursache bleiben Batterie- und Reifenprobleme.


Rund 10.000 Mal pro Tag bzw. alle acht Sekunden wurden die Gelben Engel des ADAC 2016 zu Hilfe gerufen. Pannenursache Nummer eins waren Batterieprobleme (39 Prozent), gefolgt von Problemen mit Karosserie, Lenkung und Bremsen (13,5 Prozent) und Störungen im Zusammenhang mit dem Motormanagement (13,3 Prozent). 


Die häufigsten Pannenursachen


Die Zahl der Batteriepannen nimmt seit Jahren zu. Die Gründe hierfür liegen oft in einer hohen Belastung durch viele elektrische Verbraucher und einem unzureichenden Batteriemanagement. Unser Tipp für Verbraucher: Wer viele kurze Strecken fährt, sollte ab und an längere Strecken fahren, um die Batterie vollständig zu laden. Ein rechtzeitiger Austausch bzw. eine Batteriekontrolle helfen ebenfalls, diese Pannenursache zu vermeiden. Unser How To-Video erklärt außerdem, wie Sie im Notfall richtig Starthilfe geben können


Pannenursache Nummer eins waren Batterieprobleme


(Klicken Sie auf die Grafik, um sie zu vergrößern)


Auch Reifenprobleme rufen vielfach unsere Pannenhelfer auf den Plan: Funktionsstörungen oder falsch interpretierte Warnungen der Reifendruckkontrollsysteme sind hier häufige Ursachen. Der Trend zu Pannensets statt Notlauf- bzw. Ersatzreifen schränkt die Möglichkeiten zur eigenständigen Weiterfahrt nach einer Reifenpanne zusätzlich ein. Als Autofahrer kann man die Pannenwahrscheinlichkeit verringern, indem man den Reifendruck alle zwei Wochen kontrolliert und vor Fahrtantritt eine Sichtkontrolle durchführt.

 

Orientierungshilfe beim Gebrauchtwagenkauf


Welche Autos besonders stark von Pannen betroffen waren, zeigen die nach Fahrzeugklassen und Baujahren gegliederten Protokolle unter www.adac.de/pannenstatistik


Die Pannenstatistik listet Ergebnisse für insgesamt 117 Modelle von 25 Marken auf. Ausschlaggebend ist die jeweilige Pannenkennzahl, die sich aus der Zahl der Pannen eines Modells pro Baujahr errechnet, bezogen auf je 1000 Fahrzeuge. Dabei werden nur Modelle berücksichtigt, von denen in einem Jahr mindestens 10.000 Fahrzeuge und in den weiteren Jahren mindestens 7000 zugelassen wurden. Gebrauchtwagenkäufer erhalten so eine zuverlässige Orientierungshilfe, welche Modelle und Jahrgänge besonders robust sind.



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