Hardware-Nachrüstung leicht gemacht

Mit einem nachträglich eingebauten Katalysator stoßen Euro-5-Diesel deutlich weniger Stickoxide aus. ∙ Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google. Bild: © ADAC Württemberg e.V./Frank Eppler

ADAC Württemberg dokumentiert, wie betroffene Halter von Dieselfahrzeugen mit dem Einbau eines SCR-Katalysators Fahrverbote umgehen können

Im Sommer 2020 sind die Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge der Euro-5-Klasse in Baden-Württemberg in Kraft getreten. Wer erwischt wird, ist nach Angaben der Behörden in jedem Fall mehr als 100 Euro los. Entsprechende Fahrverbote gelten zum Beispiel in Reutlingen und in Stuttgart, wo rund 160 Schilder auf die Verbotszonen für Diesel der Euro-5-Norm hinweisen.

Das Problem aus Sicht des ADAC Württemberg: Die betroffenen Fahrzeughalter bekommen zu wenig Unterstützung aus Politik und von den Herstellern. Hardware-Nachrüstungen mit speziellen SCR-Katalysatoren sind nach Meinung des Mobilitätsclubs das beste Mittel, um Fahrverbote zu umgehen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Wie die Umrüstung sicher und sauber gelingt, steht in der Winter-Ausgabe der Motorwelt. Im dortigen 24-seitigen Regionalmagazin Baden-Württemberg erklärt ein Technik-Experte des ADAC die wichtigsten Punkte, die es bei der Hardware-Nachrüstung zu beachten gilt. Zudem schildert mit Roland Schick ein Betroffener, wie die Nachrüstung seines Fahrzeuges vonstatten ging. Über Schick und sein nachgerüstetes Fahrzeug hat der ADAC Württemberg obiges Video gedreht.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?