Gaffen-geht-gar-nicht-Aufkleber: Jetzt knacken wir die Million!

1 Million gaffen geht gar nicht Aufkleber.
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Seit mehr als einem halben Jahr setzt sich BAYERN 3 gemeinsam mit dem ADAC, der Deutschen Polizeigewerkschaft Bayern und dem Bayerischen Landesfeuerwehrverband gegen Sensationsgier und für mehr Sicherheit auf den Straßen ein. Mit gigantischem Erfolg!

Über 200.000 #gaffengehtgarnicht-Aufkleber sind seitdem in den 30 Geschäftsstellen & Reisebüros des ADAC und Fahrsicherheitszentren in ganz Bayern kostenlos ausgegeben worden. "Einige Hörer wollten gleich mehrere Aufkleber haben, für Freunde und Kollegen. Erstaunlich, wie stark BAYERN 3 auch außerhalb Bayerns gehört wird. Wir haben teilweise bis nach Norddeutschland die Aufkleber verschickt", erzählt Stefan Dorner vom ADAC.

"Jetzt knacken wir die Million!"

Die Aktion hat mittlerweile so große Wellen geschlagen, dass der ADAC zusammen mit BAYERN 3 beschlossen hat, den Aufkleber in der neuen Ausgabe der "ADAC-Motorwelt" beizulegen. Das Magazin erscheint am 5. März, ist kostenlos für alle Mitglieder in den ADAC Geschäftsstellen & Reisebüros sowie bei Edeka und Netto in Bayern zu haben und hat eine Auflage von über 970.000 Exemplare. "So haben wir über eine Million #gaffengehtgarnicht-Aufkleber mit der tollen Botschaft verteilt", freut sich Stefan Dorner.

Auch BAYERN 3 Programmchef Thomas Linke Weiser ist stolz auf die Aktion: "Wir haben fast täglich Unfälle in Bayern, bei denen Gaffer den Verkehr ausbremsen oder die Rettungsarbeiten behindern. Deswegen weisen wir, wann immer es nötig ist, im BAYERN 3 Verkehrs-Update auf unsere 'Gaffen geht gar nicht'-Aktion hin. Außerdem berichten wir immer wieder im Programm von Situationen, in denen die Autofahrer und Einsatzkräfte mit Gaffern zu kämpfen haben. Mit unseren grünen Aufklebern wollen wir alle Verkehrsteilnehmer sensibilisieren und die klare Botschaft aussenden: Gaffen geht gar nicht."

Gaffen geht gar nicht
© ADAC Südbayern

Die Aktion macht Schule

#Gaffengehtgarnicht hat sich mittlerweile so sehr herumgesprochen, dass ADAC-Regionalclubs in anderen Bundesländern und auch in Österreich die Aktion adaptieren wollen. Das gemeinsame Ziel ist klar: je mehr mitmachen, desto besser.

Auch Prominente wie Moderatorin Barbara Schöneberger, Skistar Felix Neureuther, die Megastars Alice Merton und Tim Bendzko und auch Politiker wie Bundesjustizministerin Christine Lambrecht unterstützen die Aktion #gaffengehtgarnicht und rufen alle auf, nicht zu gaffen, sondern hinzuschauen und zu helfen.

Über 400.000 Verkehrsunfälle passieren in Bayern jedes Jahr. An den Unfallstellen tummeln sich leider vermehrt Schaulustige, die filmen und Fotos machen. Dafür droht ihnen eigentlich ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro und eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren – so steht es im Strafgesetzbuch. Trotz der hohen Strafen kämpft die Polizei vor Ort immer häufiger nicht nur um Menschenleben – sondern mittlerweile auch oft gegen Gaffer.  

Wir wollen dagegen ein klares Statement setzen – für mehr Sicherheit auf Bayerns Straßen und gegen Sensationsgier: "Gaffen geht gar nicht!"

Es war erschütternd: Auf der einen Fahrbahn sieht man, wie jemand um sein Leben schreit, weil er solche Schmerzen hat. Schwer verletzt, eingeklemmt. Auf der anderen Seite, die Leute haben ihr Handy gezückt und ein Foto gemacht!
Polizist Tobias Weingärtner

Wir wollen dagegen ein klares Statement setzen – für mehr Sicherheit auf Bayerns Straßen und gegen Sensationsgier: "Gaffen geht gar nicht!"

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