ADAC Pannenhilfebilanz 2025: 70.001 Einsätze für südbadische Gelbe Engel

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In Baden-Württemberg sind aktuell 22 Straßenwachtfahrer rund um die Uhr unterwegs, um havarierten Auto- und Fahrradfahrern zu helfen. © ADAC e.V.

Die Gelben Engel und ihre Mobilitätspartner rückten im Jahr 2025 zu insgesamt 70.001 Einsätzen in Südbaden aus. Rekord-Einsatztag war Montag, der 29. Dezember 2025.

  • Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent gestiegen

  • Häufigste Pannenursache waren Probleme mit der Autobatterie

  • Mehr Hilfeleistungen bei E-Autos und Fahrrädern

Im vergangenen Jahr waren die südbadischen Gelben Engel stark gefragt: Die Pannenhelfer und ihre Mobilitätspartner rückten zu insgesamt 70.001 Einsätzen in Südbaden aus. Damit ist die Zahl der Pannenhilfen im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent gestiegen (2024: 67.191 Einsätze). Auch landesweit hat das Einsatzvolumen zugenommen: In Baden-Württemberg zählte der Club im vergangenen Jahr 490.532 Einsätze, 2024 waren es 479.183. Bundesweit kümmerten sich die Helfer um rund 3,7 Millionen Pannen.

Im Dezember rückten die Gelben Engel besonders oft aus

Minusgrade haben im Dezember zu einem hohen Pannenaufkommen geführt. So fiel auch der arbeitsreichste Einsatztag für die Gelben Engel in diesen Zeitraum: Rekordtag in Südbaden war Montag, der 29. Dezember 2025 mit insgesamt 325 Hilfeleistungen. Sonst sind es durchschnittlich 192 Einsätze am Tag.

Häufigste Pannenursache: Probleme mit der Batterie

Wie in den Jahren zuvor waren auch 2025 Probleme mit der Autobatterie die häufigste Pannenursache. Dies entspricht 45,4 Prozent aller Fälle, bei denen die ADAC Straßenwacht geholfen hat.

Platz zwei belegten Pannen durch Motor beziehungsweise am Motormanagement und Hochvoltsystem (21,8 Prozent). Mit 10,4 Prozent dritthäufigster Grund waren Probleme mit dem Generator, Anlasser, Bordnetz oder mit der Beleuchtung.

Zuwachs der Pannen bei E-Autos

Deutlich gestiegen ist bundesweit auch die Anzahl der Pannen an E-Fahrzeugen: 50.445 Einsätze bundesweit gingen auf das Konto reiner E-Autos, ein Plus von rund 15 Prozent im Vergleich zu 2024 (43.678). Auch hier war eine defekte Starterbatterie bei rund der Hälfte der Fälle die häufigste Ursache.

Autos mit Plug-in-Hybrid Antrieb sind im letzten Jahr ebenfalls häufiger liegengeblieben: 59.985 Mal rückte die Straßenwacht bundesweit aus, um solchen Modellen zu helfen.

Fahrradpannenhilfe wird gut angenommen

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© ADAC e.V.

Fahrradpannen gehören genauso zum Alltag der Gelben Engel und ihrer Mobilitätspartner wie liegen gebliebene Pkws. Im Rahmen der Fahrradpannenhilfe konnte der ADAC in Südbaden 349 defekte Fahrräder und E-Bikes an Ort und Stelle wieder flott machen (2024: 233 Fahrradpannen). Das entspricht einem Anstieg von rund 49,8 Prozent. In Baden-Württemberg verzeichnete der ADAC insgesamt 1.841 Fahrrad-Pannenhilfeeinsätze. Der kostenlose Service wurde im Juni 2022 für alle ADAC Mitglieder eingeführt.

Bei fast drei Viertel (72 Prozent) aller Fahrradpannen war ein defekter Reifen Grund für den Einsatz. Bundesweit wurde die Fahrradpannenhilfe 19.455-mal in Anspruch genommen.

Einfach und schnell: ADAC Pannenhilfe App

Die ADAC Pannenhilfe ist telefonisch unter 089 20 20 4000 sowie digital über die ADAC Pannenhilfe App oder Web-App (adac.de) erreichbar. Nutzer können per App wichtige Informationen und Fahrzeugdaten sowie den exakten Standort direkt und unkompliziert an die ADAC Pannenhilfezentrale übermitteln. Zusätzlich lassen sich auch mögliche Pannenursachen weitergeben, was den Hilfeprozess weiter beschleunigt.