Top 10 Familien-Ausflüge im Herbst in NRW

Für manche Herbst-Aktivitäten muss man gar nicht weit fahren.
Für manche Herbst-Aktivitäten muss man gar nicht weit fahren.© detailblick-foto - stock.adobe.com

Inspiration für schöne Herbst-Aktivitäten mit der Familie gefällig? Wir haben zehn tolle Ziele und Ausflugstipps in NRW zusammengetragen, die einen Besuch wert sind. Viel Spaß beim Stöbern.

Aachen/Vaals (NL) – Ausflug zum Dreiländereck

Ein Ort - drei Länder. © Andreas Herrmann

Gleich drei Länder – Deutschland, die Niederlande und Belgien – kann man vom Dreiländereck aus überblicken, denn es liegt auf dem höchsten Berg der Niederlande (323m hoch). Umringt von vielfältiger Natur bietet das Dreiländereck verschiedene Wanderrouten und Aussichtstürme. Ideal für einen Kurztrip mit Kindern ist der Abenteuerspielplatz und das Dreiländerlabyrinth, ein Irrgarten aus Heckenwegen, Mauern und Wasserfontänen. Für Familien, die anschließend noch Lust auf ein bisschen Aachener Kultur und Geschichte haben, gibt es bei der Touristinfo spezielle Stadtrundgänge und Rallyes.

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Altenberg – Märchenwald

Der Odenthaler Ortsteil Altenberg ist nicht nur für seinen beachtlichen Dom bekannt. Nur wenige Meter entfernt befindet sich der 90 Jahre alte Märchenwald. Entlang des Märchenpfades haben Figuren von 18 Märchen der Gebrüder Grimm ihr Heim gefunden und warten in ihren Häuschen darauf, den heranschreitenden Besuchern ihre Geschichten zu erzählen. Auf keinen Fall verpassen sollte man die Vorstellungen der tanzenden Fontänen in der Brüder-Grimm-Ehrenhalle. Hier kann man die 1956 erbaute Wasserorgel erleben, bei der sich bunt beleuchtete Wasserfiguren wie von Zauberhand zu klassischer Musik bewegen.

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Bad Oeynhausen – Salz- und Zuckerland

Schon der Name zieht magisch an: Das Salz- und Zuckerland beheimatet eine historische Bonbonmanufaktur, in der Besucher das Kunsthandwerk des Zuckerbäckers kennenlernen können. Wenn dann noch der Duft warmen Karamells durch die Räume zieht, ist es nicht nur um die Kinder geschehen. Sonntags und an allen Feiertagen immer um 14 und um 15 Uhr dürfen sich Klein und Groß sogar selber am Lutschermachen versuchen.

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Dortmund – Kindermuseum „mondo mio!"

Im Kindermuseum mondo mio!" im Dortmunder Westfalenpark können Klein und Groß auf eine spannende interkulturelle Entdeckungsreise gehen. Mit allen Sinnen kann man hier andere Kulturen kennenlernen und so seinen Horizont erweitern. Wie klingen zum Beispiel Musikinstrumente aus der Karibik oder was tragen Kinder in Indien? Das kann man alles hier erleben. Anschließend lädt der Westfalenpark noch zu einem kleinen Herbstspaziergang ein.

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Hellenthal – Wildfreigehege

Das 65 Hektar große Wildfreigehege am Rande des Nationalparks Eifel beherbergt gut ein Dutzend verschiedener Tierarten, die in der Eifel heimisch sind oder waren, darunter Rotwild, Damwild, Rehwild und Schwarzwild. Inmitten des Wildparks ist zudem eine der bedeutendsten Greifvogelstationen Europas zuhause, die eine beeindruckende Artenvielfalt und eine sensationelle Flugschau bietet. Ein kleines Waldmuseum und ein Kinderspielplatz runden den Besuch ab.

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Horn-Bad Meinberg – Externsteine

Seit der Eiszeit stehen die Ex­tern­stei­ne bereits im Teu­to­bur­ger Wald. © ADAC Nordrhein/ Julia Spicker

Rund 40 Meter hoch, markant geformt und geheimnisumwoben - die 13 Externsteine sind eine faszinierende Felsformation im Teutoburger Wald und gehören zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern Deutschlands. Nachdem man die mystische Atmosphäre genossen hat, die die uralten Zeugnisse der Geschichte ausstrahlen, kann man die grauen Sandsteinfelsen sogar besteigen. Anschließend bietet sich eine Wanderung im umliegenden Naturschutzgebiet an. Beispielsweise gibt es einen etwa 2,5 Kilometer langer Rundweg, der sich vor allem für Familien mit Kindern anbietet, da am Wegesrand einige Spiel- und Erlebniselemente vorhanden sind.

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Königswinter – Drachenfels

Vom Drachenfels hat man einen atemberaubenden Blick über die Rheinebene. © Drachenfels

Es ist ein teilweise steiniger und steiler Weg zum Gipfel, aber die Aussicht vom Drachenfels über das Rheintal und das Siebengebirge bis nach Bonn und sogar Köln ist atemberaubend. Wem das zu anstrengend ist, kann die regelmäßig verkehrende, urige Drachenfelsbahn - die älteste betriebene Zahnradbahn in Deutschland - nehmen, um auf das 321 hoch gelegene Drachenfelsplateau zu gelangen. Auf dem Weg nach oben lohnt sich ein Stopp in der Nibelungenhalle, in der ein Reptilienzoo untergebracht ist, sowie ein Besuch von Schloss Drachenburg.

Nicht weit vom Startpunkt der Drachenfelsbahn ist übrigens das Sea Life Königswinter gelegen. Wer als noch Lust und Laune hat, kann hier noch in die bunte Unterwasserwelt abtauchen.

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Lennestadt – Galileo-Park

Die weithin sichtbaren Pyramiden sind das Wahrzeichen des Galileo-Parks. © Galileo-Park

Pyramiden im Sauerland? Schon optisch ist der Galileo-Park in Lennestadt ein Hingucker. Und auch inhaltlich hat der Wissens- und Rätselpark, der nach dem Wissenschaftler Galileo Galilei benannt wurde, einiges zu bieten. Vier der sieben Pyramiden enthalten nämlich wechselnde Ausstellungen zu na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Phä­no­me­nen. Dabei gibt es jede Menge Experimente, kleine Informationsfilme und Aha-Erlebnisse. Auf dem Gelände können angehende Archäologen außerdem im Sand nach Fundstücken buddeln und Tierliebhaber die Katas und Nasenbären in ihrem Gehege besuchen.

Familien, die den kurzweiligen Besuch noch mit etwas Zechenkultur abrunden möchten, können noch einen Abstecher direkt gegenüber ins Bergbaumuseum Siciliaschacht machen und dort etwas über die Schachtanlage erfahren, in der Schwefelkies gefördert wurde.

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Rheine – Naturzoo

Große Freigehege und Naturlehrpfade sind das Markenzeichen des NaturZoo in Rheine. Im ältesten Affenwald Deutschlands kann man (fast) freilebenden Berberaffen begegnen. Pinguine laufen in der Seevogel-Voliere herum, Reiher und Ibisse fliegen in der Feuchtbiotop-Voliere über den Köpfen der Besucher, und über 100 Weißstörche leben gar ganz frei. Die direkte Begegnung mit den Tieren begeistert nicht nur die Kleinen. Zudem gibt es viele Spielmöglichkeiten und günstige Eintrittspreise.

Nur einen Katzensprung vom Zoo entfernt befindet sich die Saline Gottesgabe. Hier kann man noch die Gebäude der historischen Salinenanlage bewundern, die bis 1952 Salz für den Kurbetrieb in Bentlage produzierte und an deren Gradierwerk man heute noch die gesunde salzhaltige Luft inhalieren kann.

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Solingen – Schloss Burg

Schloss Burg gilt als Wahrzeichen des Bergischen Landes und ist immer einen Ausflug wert. © Christian Stebel

Sich einmal wie ein echter Ritter fühlen – auf Schloss Burg in Solingen tauchen kleine und große Besucher sofort in die Atmosphäre des Mittelalters ein, wenn sie – umgeben von mächtigen Burgmauern – im Innenhof stehen. Zwar sind derzeit das Palasgebäude und damit die Rittersaalebene mit den großen Sälen (Rittersaal, Kemenate, Ahnengalerie) wegen Sanierung gesperrt. Aber auch ein Rundgang durch das neue Übergangsmuseum über den Wehrgang zum Bergfried vermittelt vieles über das Leben seiner einstigen Bewohner. Für Familien gibt es spezielle amüsante Führungen, die spannende Lach- und Sachgeschichten rund ums Mittelalter erzählen. Rund ums Schloss laden außerdem gemütliche Cafés zum Verweilen und kleine Handwerkerlädchen zum Stöbern ein. Im November und Dezember stehen außerdem Gruselführungen, Dinnerkrimi und Weihnachtsmarkt auf dem Programm.

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